Archiv für das Tag 'Champions League'

Feb 16 2010

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Die Tür steht offen

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Der erste Schritt ist gemacht, der zweite soll jetzt folgen: Am Mittwoch (17. Februar, 20.15 Uhr) tritt der VfB Friedrichshafen im Achtelfinal-Rückspiel der CEV Indesit Champions League gegen Hypo Tirol Innsbruck (Österreich) an. Um das Viertelfinale zu erreichen benötigen die Häfler zwei gewonnene Sätze

Die Ausgangslage ist gut. Zweifellos. Unumkehrbar aber ist das Ergebnis nicht. Mit 3:1 gewann der VfB Friedrichshafen in der vergangenen Woche das Achtelfinal-Hinspiel der CEV Indesit Champions League gegen Hypo Tirol Innsbruck (Österreich) und stieß damit die Tür zum Viertelfinale ein gutes Stück auf. Wenn die Häfler am Mittwoch (17. Februar, 20.15 Uhr) zum Rückspiel in Innsbruck antreten, benötigen sie zwei gewonnene Sätze, um den Einzug in die dritte Runde perfekt zu machen. Verlieren sie 1:3, muss der sogenannte Golden Set, der direkt im Anschluss bis 15 Punkte gespielt würde, die Entscheidung bringen. Mit einem 0:3 wäre Friedrichshafen ausgeschieden.

„Wir fahren nicht nach Innsbruck, um zwei Sätze zu gewinnen. Damit geben wir uns nicht zufrieden. Wir wollen den Sieg“, sagt VfB- Mittelblocker Marcus Böhme. Und Zuspieler Lukas Kampa ergänzt: „Wir müssen uns auf einiges gefasst machen. Innsbruck rechnet sich zu Hause durchaus noch etwas aus. Um ins Viertelfinale einzuziehen, dürfen wir nicht auf Sätze, sondern müssen auf Sieg spielen und die Sache genauso diszipliniert angehen wie am Wochenende gegen Bühl.”

Gegen Bundesliga-Achten machte der deutsche Meister am Samstag kurzen Prozess und siegte in der Rekordzeit von nur 58 Spielminuten. Das gab Selbstvertrauen – wenngleich das Niveau zwischen dieser Partie und dem Champions-League-Duell gegen Innsbruck nur schwer zu vergleichen ist.
„Bundesliga und Champions League“, sagt VfB-Trainer Stelian Moculescu, „das sind zwei verschiedene Welten“.

Der Häfler Erfolgscoach weiß: Der österreichische Champion wird in der heimischen und voraussichtlich ausverkauften USI-Halle vor 2.000 Zuschauern alles daran setzen, um den Spieß noch einmal umzudrehen und seinerseits ins Viertelfinale der Champions League einzuziehen. „Ich kann nur vor dem Gedanken warnen, dass wir schon durch sind“, sagt Moculescu. „Die Tür haben wir zwar geöffnet. Hindurchgehen aber müssen wir am Mittwoch erst noch selbst.“

Beim Gastspiel in Tirol kann er auf die Akteure bauen, die bereits das Hinspiel zu Gunsten des VfB entschieden. Außenangreifer André Lukianetz und Mittelblocker Marc Honore fallen zwar nach wie vor verletzt aus. Alle anderen aber sind fit und brennen auf ihren Einsatz. Am Dienstagmittag macht sich die Mannschaft auf dreistündige Bustour ins 220 Kilometer entfernte Innsbruck. Am gleichen Abend sowie am Mittwochvormittag stehen zwei Trainingseinheiten auf dem Programm.
„Wir wissen, dass uns da einiges erwartet“, sagt Böhme. „Aber wir sind gut vorbereitet und wollen unbedingt gewinnen.“

Gelingt Friedrichshafen der Einzug in die dritte Runde, stände der VfB zum vierten Mal in Folge sowie neunten Mal in der Vereinsgeschichte im Viertelfinale der Champions League. Gegner wäre entweder Italiens Pokalsieger Lube Banca Marche Macerata oder der slowenische Meister Ach Volley Bled. Macerata verlor zwar das Hinspiel mit 2:3, hat aber am Mittwoch Heimrecht. Das Viertelfinale ist für den 3. und 10. März angesetzt. Das Final Four findet am 10. und 11. April in Lodz (Polen) statt.

Public Viewing in der ZF Arena
Es ist bereits zu einer schönen Tradition geworden: Auch beim Achtelfinal-Rückspiel des VfB Friedrichshafen gegen Hypo Tirol Innsbruck (Österreich) am Mittwoch (17. Februar) findet im Foyer der ZF Arena Friedrichshafen ein Public Viewing statt. Zusammen mit vielen Fans kann dabei die Partie über eine Großbildleinwand verfolgt werden.
Die ZF Arena öffnet um 19.30 Uhr ihre Pforten, Spielbeginn ist um
20.15 Uhr.

von Conny Kurth

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Feb 11 2010

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Friedrichshafen macht ersten Schritt zum Viertelfinale

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Der erste Schritt zum Viertelfinale ist gemacht: Der VfB Friedrichshafen hat das Hinspiel im Achtelfinale der CEV Indesit Champions League gegen Hypo Tirol Innsbruck (Österreich) mit 3:1 (26:28, 25:16, 25:23, 25:14) gewonnen. Vor 3.500 Zuschauern in der ZF Arena Friedrichshafen ließen sich die Hausherren nur den ersten Satz entreißen. Danach aber drehte der VfB auf und siegte verdient. Bester Punktesammler der Partie war Friedrichshafens Idi mit 17 Zählern.

„Am Anfang waren wir etwas fest und sind nicht richtig in Schwung gekommen. Wir hätten schon den ersten Satz gewinnen müssen“, sagte VfB- Trainer Stelian Moculescu und fügte hinzu: „Jetzt müssen wir beißen.“ Beim Rückspiel am kommenden Mittwoch (17. Februar) in Innsbruck nämlich müssen die Häfler nun mindestens zwei Sätze gewinnen, um das Viertelfinale zu erreichen. „Das war heute ein wichtiger Schritt“, sagte Friedrichshafens Adrian Gontariu, der Georg Grozer ab dem zweiten Satz auf der Diagonalposition vertrat. „Aber wir dürfen nicht darauf vertrauen, dass der Sieg in der nächsten Woche vom Himmel fällt.“

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Feb 08 2010

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Deutsch-österreichisches Gipfeltreffen

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Achtelfinale in der CEV Indesit Champions League: Am Mittwoch (10.
Februar, 20 Uhr) empfängt der VfB Friedrichshafen den österreichischen Meister Hypo Tirol Innsbruck. Im Hinspiel wollen sich die Häfler eine möglichst gute Ausgangsposition für das Rückspiel eine Woche später verschaffen

Im Wintersport sind die Duelle legendär. Im Fußball erst recht. Wenn Deutschland auf Österreich trifft, schlagen die Emotionen hoch. Das war 1978 im erinnerungswürdigen WM-Spiel in Cordoba (Argentinien) so, das die Deutschen mit 2:3 verloren. Und das soll auch am Mittwoch (10.
Februar, 20 Uhr) so sein, wenn der VfB Friedrichshafen im Achtelfinal- Hinspiel der CEV Indesit Champions League Hypo Tirol Innsbruck zum deutsch-österreichischen Gipfeltreffen empfängt.

„Der Kleine will dem Großen doch immer eins auswischen“, sagt VfB- Trainer Stelian Moculescu. Und das ist nicht nur auf die regionale Rivalität bezogen. Denn zum ersten Mal in dieser Saison nimmt Friedrichshafen in der Champions League nicht die Außenseiterrolle ein. „Vom Papier sind wir Favorit“, sagt der Coach und ergänzt. „Wie das ist, kennen wir ja aus der Bundesliga schon sehr gut.“

Zwölf Mal nahm der VfB seit 1998/99 an der Champions League teil und qualifizierte sich immer mindestens für die zweite Runde. In den vergangenen drei Spielzeiten erreichte der zehnfache Deutsche Meister und Pokalsieger immer das Viertelfinale oder mit dem Sieg 2007 sogar noch mehr. Für Innsbruck wiederum ist es die vierte Teilnahme am Wettbewerb der besten europäischen Teams. Zum ersten Mal allerdings gelang dem dreifachen österreichischen Meister und vierfachen österreichischen Pokalsieger der Sprung in die zweite Runde.

„Vielleicht ist das nicht der schwierigste Gegner. Aber es ist nicht so leicht wie alle denken“, sagt VfB-Kapitän Joao José. „Da gibt es nicht die ganz großen Namen, dafür aber ein wirklich gutes Team.“ Und ein erfolgreiches dazu. Erst eine Niederlage musste Innsbruck in der mitteleuropäischen Volleyballliga MEVZA hinnehmen. In dieser treten die besten Teams Österreichs, der Slowakei, Sloweniens, Kroatiens und Ungarns gegeneinander an und steigen erst in der finalen Phase ihrer nationalen Wettbewerbe ein. „Wir sind gut beraten, aufzupassen“, sagt Moculescu. „Innsbruck ist ein Klub, der nach oben will.“

Vor allem den sprunggewaltigen brasilianischen Außenangreifer Leonardo dos Santos und den slowakischen Diagonalangreifer Gabriel Chocholak gilt es, in den Griff zu bekommen. „Innsbruck spielt vielleicht nicht ganz so schnell wie wir“, sagt Moculescu. „Wenn Chocholak aber einen guten Tag erwischt, ist das nicht lustig.“ Anstatt sich zu viel mit dem Gegner zu beschäftigen will der Häfler Meistermacher den Fokus sowieso lieber auf das eigene Spiel lenken. Das heißt: einerseits druckvoll aufschlagen und energisch im Block zupacken, andererseits schnell und variabel aus einer stabilen Annahme heraus angreifen.

Am Mittwoch gilt es für die Häfler, sich eine möglichst gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 17. Februar in Innsbruck zu verschaffen. Steht es nach beiden Begegnungen nach Siegen und Sätzen unentschieden, fällt die Entscheidung um den Einzug ins Viertelfinale im Anschluss an das Rückspiel im sogenannten Golden Set. „Wir wollen den ersten Schritt machen“, sagt Moculescu. „Dafür müssen wir unser Niveau spielen. Das ist das Wichtigste.“

Achtelfinale live im Internet, zeitversetzt im SWR Wie alle Vorrundenspiele werden auch das Hin- und Rückspiel im Achtelfinale der CEV Indesit Champions League live und kostenlos im Internet auf Laola 1 TV (www.laola1.tv) übertragen. Eine Zusammenfassung des Heimspiels wird zudem zeitversetzt am 11. Februar von 0.50 bis 1.50 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt.

Von Conny Kurth

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Jan 21 2010

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Champions League: Innsbruck wartet im Achtelfinale

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Österreichs Meister Hypo Tirol Innsbruck heißt der Gegner des VfB Friedrichshafen im Achtelfinale der CEV Indesit Champions League. Das Hinspiel findet voraussichtlich am 10. Februar in Friedrichshafen, das Rückspiel am 17. Februar in Innsbruck statt. Gewinnt der VfB, trifft er im Viertelfinale auf den Sieger des Duells Ach Volley Bled
(Slowenien) gegen Lube Banca Marche Macerata (Italien)

Reisetechnisch dürfen sich die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen über ein glückliches Los für das Achtelfinale der CEV Indesit Champions League freuen. Wie die Auslosung am Donnerstagnachmittag beim Europäischen Volleyballverband CEV in Luxemburg ergab, trifft der deutsche Meister auf den österreichischen Meister Hypo Tirol Innsbruck. Das Hinspiel findet voraussichtlich am 10. Februar zu Hause in der ZF Arena Friedrichshafen, das Rückspiel inklusive möglichem Golden Set eine Woche später am 17. Februar in Innsbruck statt.

„Es hätte sicherlich unangenehmere Lose geben können“, sagte VfB- Trainer Stelian Moculescu. „Die Gefahr ist, Innsbruck als einfachen Gegner einzuschätzen. Dem ist nicht so. In dieser Runde gibt es keine schlechten Mannschaften mehr.“ Über die kurze Reise ins nur 220 Kilometer von Friedrichshafen entfernte Innsbruck freute sich der Coach sichtlich. „Das ist wirklich angenehm. Drei Stunden im Bus und du bist da.“

Sportlich erwartet die Häfler eine interessante Aufgabe. Innsbruck nämlich ist nicht nur der amtierende österreichische Champion, sondern hat bereits drei Meistertitel (2005, 2006, 2009), vier Pokalerfolge (2004, 2005, 2006, 2008) sowie den MEVZA-Gesamtsieg 2009 auf dem Konto. Den nach eigenen Angaben größten Erfolg der Vereinsgeschichte feierten die Tiroler in dieser Saison mit dem erstmaligen Einzug in die zweite Runde der CEV Indesit Champions League.

„Innsbruck spielt eine ähnliche Rolle wie wir“, sagt Moculescu. „Der Klub hat schon über Jahre Champions League gespielt, ist aber im Vergleich zu den großen Vereinen auch aus finanziellen Gründen immer der Underdog.“ Leistungsträger sind der Slowake Gabriel Chocholak und der sprunggewaltige Brasilaner Leonardo Nascimento dos Santos.

Setzt sich Friedrichshafen im Achtelfinale gegen Innsbruck durch, ist der Gegner im Viertelfinale am 4. und 10. März der Sieger des Duells Ach Volley Bled (Slowenien) gegen Lube Banca Marche Macerata (Italien). Das Final Four findet am 10. und 11. April in Lodz (Polen) statt. Ausrichter und damit direkt für die Endrunde qualifiziert ist Polens Meister PGE Skra Belchatow.

Die Achtelfinalspiele im Überblick
TRENTINO Betclic (ITA) – Knack Randstad ROESELARE (BEL)
CSKA SOFIA (BUL) – Asseco Resovia RZESZOW (POL)
VfB FRIEDRICHSHAFEN – Hypo Tirol INNSBRUCK (AUT)
ACH Volley BLED (SLO) – Lube Banca Marche MACERATA (ITA)
Dinamo MOSKAU (RUS) – Panathinaikos ATHEN (GRE)
Olympiacos PIRÄUS (GRE) – Zenit KAZAN (RUS)

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Jan 21 2010

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Wertvolle Lehrstunde- Niederlage zum Abschluss

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Niederlage im letzten Vorrundenspiel der CEV Indesit Champions League für den VfB Friedrichshafen: Gegen Italiens Meister CoprAtlantide Piacenza verloren die Häfler 0:3 (15:25, 18:25, 22:25). Auswirkungen hatte dies keine. Friedrichshafen stand schon vorher als Gruppenerster und Teilnehmer am Achtelfinale fest

Als um etwa 19.20 Uhr der Angriff von Joao Paulo Pereira Bravo zuerst an die Arme von Lukas Bauer und Adrian Gontariu und dann ins Aus prallte, war nicht nur der dritte Satz im letzten Vorrundenspiel in der CEV Indesit Champions League gegen CoprAtlantide Piacenza (Italien), sondern auch eine Art Lehrstunde beendet. Diese endete für den VfB Friedrichshafen zwar schmerzlich mit 0:3 (15:25, 18:25, 22:25) – das aber war nur halb so schlimm.

Denn unabhängig vom Ausgang der Partie gegen den italienischen Champion stand der deutsche Meister nicht nur bereits als einer von zwölf Teilnehmern am Achtelfinale, sondern auch als Erster der Gruppe E fest. Die Häfler konnten sich damit den Luxus erlauben, einerseits die nach 13 Spielen in den vergangenen sieben Wochen stark beanspruchten Stammkräfte zu schonen und andererseits die jungen Wilden Spielerfahrungen sammeln zu lassen.

Im Zuspiel schickte VfB-Trainer Stelian Moculescu Lukas Kampa für Lukas Tichacek, im Außenangriff Christian Fromm für Idi, in der Mitte Lukas Bauer für Joao José, auf der Diagonalen Adrian Gontariu für Georg Grozer sowie auf der Liberoposition Markus Steuerwald für Nikola Rosic in die Partie. „Das ist eine schöne Situation, wenn du die Jungen ohne Folgen in so eine Begegnung schicken kannst“, so der Coach. „Solche Spiele sind wertvoll. Da siehst du, wo du stehst und die Stärken und Schwächen liegen.“

Die Stärke, das war gegen Piacenza vor allem das Angriffsspiel. Eine Quote von 54 Prozent hatte Gontariu, sogar 62 Prozent Youngster Fromm vorzuweisen. Die Schwächen dagegen lagen im Duell der beiden Landesmeister in der Annahme sowie dem eigenen Aufschlag. Neun Asse servierten die Italiener, nur drei dagegen Friedrichshafen. „Piacenza hat sehr druckvoll aufgeschlagen“, so Moculescu. „Das hat heute den größten Unterschied gemacht.“

Gegen die routinierten Stars aus Italien dachten die Häfler zu keiner Sekunde daran, sich in die Niederlage zu ergeben. Immer wieder kämpften sie sich heran und durften als Achtungserfolg für sich verbuchen, dass der Gastgeber in Bestbesetzung durchspielte. „Es war eine Ehre für mich, gegen Piacenza zu spielen. Da standen so viele berühmte Gesichter auf der anderen Seite“, sagte Gontariu. „Wir wollten ihnen das Leben so schwer wie möglich machen und haben uns ganz gut geschlagen.“

Eher durchwachsen fiel das Fazit von Bauer aus. „Ich habe mich gefreut, zu spielen. Auch wenn wir hinten lagen, haben wir nicht aufgegeben“, sagte der 20-Jährige und hatte noch ein paar tröstende Worte für die 35 mitgereisten Häfler Fans parat. „Auch wenn uns die Niederlage nicht weh tut, tut es mir für unsere Fans sehr leid. Dass sie nach Piacenza gekommen sind, war sensationell. Sie hätten sicherlich mehr verdient gehabt.“

Auf welchen Kontrahenten Friedrichshafen im Achtelfinale am 10. und 17. Februar (plus/minus ein Tag) trifft, entscheidet sich am Donnerstag (21. Januar). An diesem Tag findet ab 15 Uhr im Sitz des Europäischen Volleyballverbandes CEV in Luxemburg die Auslosung zur zweiten Runde der Champions League statt. Einen Wunschgegner gibt es im VfB-Lager nicht. „Wir können ja sowieso keinen Einfluss nehmen“, so Moculescu. „Die Mannschaften, die jetzt noch dabei sind, sind alle stark.“

Statistik

CoprAtlantide Piacenza
Aufschlag 9 Punkte, Annahme 50% (28% perfekt), Angriff 35 Punkte (56%), Block 9 Punkte Meoni 1, Zlatanov 17, Rak 9, Bravo 7, Rinaldi L, Marshall 11, Oivanen 6, Sequeira, Grassano, nicht eingesetzt: Boninfante, Urnaut

VfB Friedrichshafen
Aufschlag 3 Punkte, Annahme 52% (22% perfekt), Angriff 30 Punkte (51%), Block 2 Punkte Geiger 4, Fromm 9, Rosic, Kampa 1, Steuerwald L, Böhme 4, Gontariu 13, Bauer 4, Idi, nicht eingesetzt: Tichacek, Grozer, José

Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
30.01.2010 (20.00 Uhr) Bundesliga EnBW TV Rottenburg – VfB Friedrichshafen
03.02.2010 (20.00 Uhr) Bundesliga VfB Friedrichshafen – Wuppertal Titans
06.02.2010 (19.00 Uhr) Bundesliga SCC Berlin – VfB Friedrichshafen

von Conny Kurth

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Jan 19 2010

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Eine komfortable Situation für den VfB Friedrichshafen

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Letztes Vorrundenspiel in der CEV Indesit Champions League für den VfB
Friedrichshafen: Am Mittwoch (20. Januar, 18 Uhr) trifft der deutsche Meister auf den italienischen Meister CoprAtlantide Piacenza.
Unabhängig vom Ausgang der Partie ist den Häflern der erste Platz in der Vorrundengruppe E nicht mehr zu nehmen

So entspannt wie dieses Mal dürften die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen schon lange keine Reise zu einem Auswärtsspiel mehr angetreten haben. Wenn sie am Mittwoch (20. Januar, 18 Uhr) das letzte Vorrundenspiel in der CEV Indesit Champions League gegen CoprAtlantide Piacenza (Italien) bestreiten, ist ihnen der erste Platz im Pool E – gleichbedeutend mit der souveränen Qualifikation für das Achtelfinale – nicht mehr zu nehmen.

„Diese komfortable Situation erleben wir zum ersten Mal“, sagt VfB- Trainer Stelian Moculescu. „Die Jungs haben sich das redlich verdient.“ Dementsprechend locker und gelöst ist die Stimmung vor dem Duell gegen den italienischen Meister, der in der Champions League als Vierter feststeht und damit nicht mehr die nächste Runde erreichen kann. „Das ist ein Spiel, das nervenschonend ist“, sagt der Häfler Coach. „Nach dem Stress der letzten Wochen ist das wirklich angenehm.“

Das allerdings heißt nicht, dass den VfB-Stars das Ergebnis egal wäre.
Nur zu gerne würden sie Piacenza nach dem glatten Dreisatz-Sieg im Hinspiel in Friedrichshafen eine weitere Niederlage – noch dazu auf italienischem Parkett – zufügen. „Wir wollen unbedingt gewinnen“, sagt Georg Grozer. „Keiner soll sagen, dass uns dieses Spiel nicht interessiert. Wir wollen uns gut präsentieren und beweisen, dass wir auch auswärts gegen Piacenza gewinnen können.“

Der Diagonalangreifer ist höchst motiviert, hat er doch gute Chancen, gleich in mehreren Kategorien der Champions-League-Statistiken ganz vorne zu landen. Bei den besten Punktesammlern liegt Grozer mit sechs Zählern Rückstand ebenso auf Platz zwei wie bei den besten Angreifern und besten Aufschlagspielern, wo er vier beziehungsweise einen Punkt weniger als die Spitzenreiter vorweisen kann.

Ob der Nationalspieler allerdings im Palabanca von Piacenza zur Startformation gehören wird, ist noch nicht entschieden. Gut möglich, dass Moculescu am Mittwoch den Akteuren längere Einsatzzeiten gewährt, die bislang weniger zum Zuge kamen. Auf der Diagonalen könnten somit Adrian Gontariu, im Zuspiel Lukas Kampa, in der Mitte Lukas Bauer und im Außenangriff Christian Fromm ihr Können unter Beweis stellen. „Sie sollen Champions-League-Luft schnuppern“, so Moculescu. „In Piacenza ist das etwas Besonderes. Dort spielt man nicht so oft.“

Bereits einen Tag nach dem letzten Vorrundenspiel richten sich die Blicke im VfB-Lager in Richtung Luxemburg. In den Räumlichkeiten des Europäischen Volleyballverbandes CEV findet am Donnerstag (21. Januar) ab 15 Uhr die Auslosung für das Achtelfinale statt. Laut Reglement muss diese so vorgenommen werden, dass Teams der gleichen Vorrunde nicht aufeinander treffen sowie nicht drei Mannschaften einer Nation das Final Four erreichen können. Voraussichtlich wird dem Gruppenersten VfB ein Zweiter oder der beste Dritte zugelost. „Man muss es nehmen wie es kommt“, sagt Moculescu. „Wenn ich einen Wunsch äußern könnte, dann höchstens, dass wir nicht nach Russland müssen.“

Public Viewing
Es ist schon eine schöne Tradition: Auch zum letzten Vorrundenspiel in der CEV Indesit Champions League 2009/2010 lädt der VfB Friedrichshafen zum Public Viewing in das Foyer der ZF Arena ein. Auf einer Großbildleinwand kann die Partie gegen CoprAtlantide Piacenza zusammen mit vielen anderen Fans verfolgt werden. Die ZF Arena öffnet um 17.30 Uhr, Spielbeginn ist um 18 Uhr.

Live-Übertragung auf LAOLA1.tv
Wie alle Spiele des VfB Friedrichshafen in der CEV Indesit Champions League ist auch die Partie gegen CoprAtlantide Piacenza am Mittwoch (20. Januar) ab 18 Uhr live und kostenlos im Internet auf LAOLA1.tv (www.laola1.tv) übertragen. Kommentator ist Volleyballexperte Dirk Berscheidt.
von Conny Kurth

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Jan 14 2010

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Champions League: Friedrichshafen vorzeitig in Runde zwei

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Der VfB Friedrichshafen steht vorzeitig im Achtelfinale der CEV Indesit Champions League 2009/2010. Vor 4.000 Zuschauern in der ausverkauften ZF Arena besiegten die Häfler Griechenlands Vizemeister Panathinaikos Athen in 69 Spielminuten mit 3:0 (25:20, 25:19, 25:15).
Bester Punktesammler der Partie war Friedrichshafens Georg Grozer mit
16 Zählern.

„Wir wussten, dass wir mit einem Sieg eine Runde weiter kommen konnten“, sagte VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Kompliment an die Jungs, wie sie das gemacht haben. Sie haben eine sehr, sehr gute Vorstellung abgeliefert.“ Überaus glücklich, den Einzug in die zweite Runde geschafft zu haben, zeigte sich Grozer. „Ich bin total happy“, freute er sich. „Ich habe nicht damit gerechnet, dass wir so deutlich gewinnen können.“

Mit vier Siegen und nur einer Niederlage sowie einem Satzverhältnis von 14:4 ist Friedrichshafen bereits einen Spieltag vor Abschluss der Gruppenphase nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen. Damit wartet auf den amtierenden Deutschen Meister und einzigen deutschen Vertreter in der Champions League im Achtelfinale voraussichtlich einer der Gruppenzweiten. Die Auslosung findet in der kommenden Woche in Luxemburg statt.

Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
16.01.2010 (19.30 Uhr) Bundesliga: VfB Friedrichshafen – evivo Düren
20.01.2010 (20.30 Uhr) Champions League:  Copra Piacenza (ITA) – VfB Friedrichshafen
30.01.2010 (20.00 Uhr) Bundesliga: EnBW TV Rottenburg – VfB Friedrichshafen

von Conny Kurth

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Jan 11 2010

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Zwei Sätze noch bis zur nächsten Runde

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Drittes Heimspiel in der CEV Indesit Champions League 2009/2010 für den VfB Friedrichshafen: Am Mittwoch (13. Januar, 20 Uhr) empfängt der zehnfache deutsche Meister und Pokalsieger den 18-fachen griechischen Meister und fünffachen griechischen Pokalsieger Panathinaikos Athen (Griechenland) in der ZF Arena

Das Ziel ist greifbar nahe: Nur zwei Sätze fehlen den Volleyballern vom VfB Friedrichshafen noch zum Glück. Entscheiden die Häfler im fünften Vorrundenspiel der CEV Indesit Champions League am Mittwoch (13. Januar, 20 Uhr) gegen Panathinaikos Athen (Griechenland) zwei Abschnitte zu ihren Gunsten, ist ihnen der Einzug ins Achtelfinale nicht mehr zu nehmen. Auch Niederlagen gegen den griechischen Vizemeister und eine Woche später gegen den italienischen Meister Copra Piacenza hätten dann keine Auswirkungen mehr.

Davon allerdings will Trainer Stelian Moculescu nichts wissen. „Wer nur Sätze gewinnen will, kommt erfahrungsgemäß aus so einer Sache nicht gut raus“, sagt er. Dementsprechend wird im VfB-Lager zum Angriff geblasen. „Wir gehen am Mittwoch ins Spiel und versuchen, zu gewinnen. Aber wir wissen auch, dass das sehr, sehr schwierig wird.“

Um sich auf diese Aufgabe vorzubereiten, könnten sich die Häfler der Videoaufnahmen aus dem Hinspiel in Athen bedienen. Dieses nämlich ging nach tadelloser Vorstellung glatt in drei Sätzen an Friedrichshafen.
Zum ersten Mal überhaupt gewann der VfB damit in der griechischen Hauptstadt. „Dieser Sieg war sehr schön, aber man darf ihn nicht überbewerten“, sagt Moculescu. „Wir haben fast fehlerfrei gespielt. So ein Spiel und Ergebnis sind nicht ohne Weiteres zu wiederholen.“

Von bislang sieben Duellen gingen zwar vier an Athen und nur drei an Friedrichshafen. Die Heimbilanz allerdings spricht für die Schwaben.
Am 9. Februar 2005 gewannen sie 3:1 und am 10. Januar 2007 mit 3:0.
Nur ein Mal, im dritten Vorrundenspiel der vergangenen Saison am 11.
Dezember 2008, zogen sie in der ZF Arena gegen Panathinaikos mit 2:3 den Kürzeren.

Damals und heute einer der Leistungsträger beim 18-fachen griechischen Meister und fünffachen griechischen Pokalsieger: der sprunggewaltige
2,08 Meter lange Diagonalangreifer Liberman Agamez aus Kolumbien.
„Athletisch ist das die gleiche Liga wie Georg Grozer“, so Moculescu.
„Da bleibt kein Auge trocken.“ Zu ihm gesellt sich der Franzose Guillaume Samica, der mit schnellen Angriffen und einem ebenso variablen wie effektiven Aufschlagspiel zu glänzen weiß. In Szene gesetzt werden die beiden Angreifer durch Zuspieler Pawel Zagumny, der im September mit der polnischen Auswahl EM-Gold gewann und als einer der Besten seiner Zunft gilt. „Diese Mannschaft ist schon eine Klasse für sich“, sagt der Coach. „Über die Qualität gibt es keine Zweifel.“

Um dennoch dagegen zu bestehen, ist Druck mit dem eigenen Service nötig. Damit soll das schnelle Spiel über die Netzmitte unterbunden und zugleich das Spiel über die Außenpositionen erzwungen werden.
Zudem aber sind eine stabile Annahme und geschickte Aktionen in Block und Feldverteidigung notwendig. „Das alles müssen wir besser machen als zuletzt“, so Moculescu. „Der Aufschlag aber, der wird entscheidend sein.“

Gelingt Friedrichshafen ein Sieg über Panathinaikos Athen, ist dem Deutschen Meister die Teilnahme an der zweiten Runde nicht mehr zu nehmen. Gewinnt der VfB mit 3:0 oder 3:1, ist sogar Platz eins in der Vorrundengruppe E sicher. Damit wiederum wäre im Achtelfinale am 10.
und 17. Februar voraussichtlich einer der sechs Gruppenzweiten der Gegner.

Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
16.01.2010 (19.30 Uhr)                  Bundesliga
VfB Friedrichshafen – evivo Düren
20.01.2010 (20.30 Uhr)                  Champions League    Copra
Piacenza (ITA) – VfB Friedrichshafen
30.01.2010 (20.00 Uhr)                  Bundesliga
EnBW TV Rottenburg – VfB Friedrichshafen

von Conny Kurth

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