Jan 14 2010

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Friedrichshafen jubelt – VfB in Runde zwei

Abgelegt 17:38 unter Volleyball

Der VfB Friedrichshafen steht vorzeitig im Achtelfinale der CEV Indesit Champions League 2009/2010. Vor 4.000 Zuschauern in der ausverkauften ZF Arena besiegten die Häfler Griechenlands Vizemeister Panathinaikos Athen mit 3:0 (25:20, 25:19, 25:15). Bester Punktesammler der Partie war Georg Grozer mit 16 Zählern

Erst Copra Piacenza (Italien), dann Jastrzebski Wegiel (Polen) und jetzt auch Panathinaikos Athen (Griechenland): Für die Gegner des VfB Friedrichshafen in der CEV Indesit Champions League 2009/2010 bleibt die ZF Arena eine uneinnehmbare Festung. Am fünften und vorletzten Vorrundenspieltag fegten die Häfler den griechischen Vizemeister Athen mit 3:0 (25:20, 25:19, 25:15) aus der Halle und schafften damit vorzeitig den Sprung in die nächste Runde. Dank des exzellenten Satzverhältnisses von 14:4 sind sie zudem vom ersten Gruppenplatz nicht mehr zu verdrängen.

„Wir wussten, dass wir mit einem Sieg eine Runde weiter kommen konnten“, sagte VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Kompliment an die Jungs, wie sie das gemacht haben. Sie haben eine sehr, sehr gute Vorstellung abgeliefert.“ Diese zog die 4.000 Zuschauer in der erstmals in dieser Saison ausverkauften ZF Arena zunächst in ihren Bann und versetzte sie schließlich in Begeisterung.

Denn nur zu Beginn bis maximal Mitte aller drei Sätze zeigte sich Athen, die ohne Diagonalangreifer Libermann Agamez und damit nur mit elf Spielern antraten, mit den ebenso konzentriert wie couragiert auftretenden Gastgebern auf Augenhöhe. Beispielsweise im ersten
Durchgang: Bis zum 15:15 könnte sich kein Team um mehr als zwei Punkte absetzen. Durch zwei erfolgreiche Angriffe über Marcus Böhme und Joao José, einen Blockpunkt durch Andras Geiger sowie einen Angriffsfehler durch Agamez-Ersatz Efstathios Ntonas aber setzte sich der VfB bis auf
19:15 ab und gab diese Führung nicht mehr her.

Nach vorne getrieben von der phantastischen Kulisse waren die Häfler danach nicht mehr aufzuhalten. Basierend auf einer stabilen Annahme – Nikola Rosic mit einer Quote von 75 Prozent, Andras Geiger sogar mit 100 Prozent – brannten sie ein waren Angriffsfeuerwerk ab. Vor allem Georg Grozer und Idi ließen sich nicht stoppen. Auf Angriffswerte von 70 beziehungsweise sogar 79 Prozent kamen die beiden VfB-Stars.

„Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht“, urteilte auch VfB-Kapitän Joao José. „Ich habe nicht damit gerechnet, dass wir so locker
gewinnen.“ Ein besonderes Lob des Portugiesen ging an die Zuschauer:
„Ihnen müssen wir sehr danken. Es war toll. Dieser Sieg ist auch ihr Vedienst.“ Überaus glücklich, den Einzug in die zweite Runde geschafft zu haben, zeigte sich Grozer. „Ich bin total happy“, freute er sich.
„Nach den beiden Niederlagen sind wir wieder aufgewacht.“

Während Friedrichshafen den ersten Platz im Pool E sicher hat und damit im Achtelfinale am 10. und 17. Februar voraussichtlich auf einen der Gruppenzweiten trifft, muss Athen noch um den Einzug in die zweite Runde bangen. In der kommenden Woche müssen die Griechen im Heimspiel gegen Jastrzebski Wegiel (Polen) einen Satz gewinnen, um den zweiten Rang zu zementieren und nicht wie in der vergangenen Saison aus der Champions League auszuscheiden.

Statistik

VfB Friedrichshafen
Aufschlag 6 Punkte, Annahme 74% (33% perfekt), Angriff 42 Punkte (68%), Block 4 Punkte Geiger 5, Tichacek 6, Rosic L, Grozer 16, Böhme 4, José 9, Gontariu, Idi 12, nicht eingesetzt; Fromm, Kampa, Steuerwald, Bauer

Panathinaikos Athen
Aufschlag 1 Punkte, Annahme 47% (27% perfekt), Angriff 27 Punkte (42%), Block 2 Punkte Christofidelis 6, Ntonas 11, Minoudis, Zagumny, Pasarras, Samica 9, Smaragdis 9, Pantaleon, Lappas 2, Papadimitriou, nicht eingesetzt:
Chatziantoniou

Von Conny Kurth

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