Jan 11 2010
Zwei Sätze noch bis zur nächsten Runde
Drittes Heimspiel in der CEV Indesit Champions League 2009/2010 für den VfB Friedrichshafen: Am Mittwoch (13. Januar, 20 Uhr) empfängt der zehnfache deutsche Meister und Pokalsieger den 18-fachen griechischen Meister und fünffachen griechischen Pokalsieger Panathinaikos Athen (Griechenland) in der ZF Arena
Das Ziel ist greifbar nahe: Nur zwei Sätze fehlen den Volleyballern vom VfB Friedrichshafen noch zum Glück. Entscheiden die Häfler im fünften Vorrundenspiel der CEV Indesit Champions League am Mittwoch (13. Januar, 20 Uhr) gegen Panathinaikos Athen (Griechenland) zwei Abschnitte zu ihren Gunsten, ist ihnen der Einzug ins Achtelfinale nicht mehr zu nehmen. Auch Niederlagen gegen den griechischen Vizemeister und eine Woche später gegen den italienischen Meister Copra Piacenza hätten dann keine Auswirkungen mehr.
Davon allerdings will Trainer Stelian Moculescu nichts wissen. „Wer nur Sätze gewinnen will, kommt erfahrungsgemäß aus so einer Sache nicht gut raus“, sagt er. Dementsprechend wird im VfB-Lager zum Angriff geblasen. „Wir gehen am Mittwoch ins Spiel und versuchen, zu gewinnen. Aber wir wissen auch, dass das sehr, sehr schwierig wird.“
Um sich auf diese Aufgabe vorzubereiten, könnten sich die Häfler der Videoaufnahmen aus dem Hinspiel in Athen bedienen. Dieses nämlich ging nach tadelloser Vorstellung glatt in drei Sätzen an Friedrichshafen.
Zum ersten Mal überhaupt gewann der VfB damit in der griechischen Hauptstadt. „Dieser Sieg war sehr schön, aber man darf ihn nicht überbewerten“, sagt Moculescu. „Wir haben fast fehlerfrei gespielt. So ein Spiel und Ergebnis sind nicht ohne Weiteres zu wiederholen.“
Von bislang sieben Duellen gingen zwar vier an Athen und nur drei an Friedrichshafen. Die Heimbilanz allerdings spricht für die Schwaben.
Am 9. Februar 2005 gewannen sie 3:1 und am 10. Januar 2007 mit 3:0.
Nur ein Mal, im dritten Vorrundenspiel der vergangenen Saison am 11.
Dezember 2008, zogen sie in der ZF Arena gegen Panathinaikos mit 2:3 den Kürzeren.
Damals und heute einer der Leistungsträger beim 18-fachen griechischen Meister und fünffachen griechischen Pokalsieger: der sprunggewaltige
2,08 Meter lange Diagonalangreifer Liberman Agamez aus Kolumbien.
„Athletisch ist das die gleiche Liga wie Georg Grozer“, so Moculescu.
„Da bleibt kein Auge trocken.“ Zu ihm gesellt sich der Franzose Guillaume Samica, der mit schnellen Angriffen und einem ebenso variablen wie effektiven Aufschlagspiel zu glänzen weiß. In Szene gesetzt werden die beiden Angreifer durch Zuspieler Pawel Zagumny, der im September mit der polnischen Auswahl EM-Gold gewann und als einer der Besten seiner Zunft gilt. „Diese Mannschaft ist schon eine Klasse für sich“, sagt der Coach. „Über die Qualität gibt es keine Zweifel.“
Um dennoch dagegen zu bestehen, ist Druck mit dem eigenen Service nötig. Damit soll das schnelle Spiel über die Netzmitte unterbunden und zugleich das Spiel über die Außenpositionen erzwungen werden.
Zudem aber sind eine stabile Annahme und geschickte Aktionen in Block und Feldverteidigung notwendig. „Das alles müssen wir besser machen als zuletzt“, so Moculescu. „Der Aufschlag aber, der wird entscheidend sein.“
Gelingt Friedrichshafen ein Sieg über Panathinaikos Athen, ist dem Deutschen Meister die Teilnahme an der zweiten Runde nicht mehr zu nehmen. Gewinnt der VfB mit 3:0 oder 3:1, ist sogar Platz eins in der Vorrundengruppe E sicher. Damit wiederum wäre im Achtelfinale am 10.
und 17. Februar voraussichtlich einer der sechs Gruppenzweiten der Gegner.
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Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
16.01.2010 (19.30 Uhr) Bundesliga
VfB Friedrichshafen – evivo Düren
20.01.2010 (20.30 Uhr) Champions League Copra
Piacenza (ITA) – VfB Friedrichshafen
30.01.2010 (20.00 Uhr) Bundesliga
EnBW TV Rottenburg – VfB Friedrichshafen
von Conny Kurth
Ein Kommentar


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