Monatsarchiv für Januar 2010

Jan 31 2010

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Vorherrschaft im Ländle untermauert

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Auch der zweite Teil des Schwabenderbys geht an den VfB Friedrichshafen. In 71 Spielminuten bezwang der Deutsche Meister den EnBW TV Rottenburg mit 3:0 (25:19, 25:20, 25:22). „3:0 gewonnen – damit können wir zufrieden sein“, sagte Georg Grozer, mit 22 Punkten erfolgreichster Akteur. „Wir haben die Sache so erledigt wie wir sie erledigen mussten.“

Der letzte Ball war Georg Grozer vorbehalten. Energisch schraubte sich der Diagonalangreifer vom VfB Friedrichshafen in die Höhe und donnerte den Ball mit voller Wucht diagonal ins Feld des EnBW TV Rottenburg.
Libero Willy Belizer versuchte, den Ball zu kontrollieren – aber vergeblich. Satz und Sieg für den VfB Friedrichshafen, der damit den zweiten Teil des Schwabenderbys in der Volleyball-Bundesliga mit 3:0 (25:19, 25:20, 25:22) gewann und nicht nur seiner Favoritenstellung gerecht wurde, sondern auch eindrucksvoll seine Vorherrschaft im Ländle untermauerte.

„Wir haben nicht nur klar gewonnen, sondern auch noch wirklich gut gespielt“, freute sich VfB-Trainer Stelian Moculescu. „In den ersten beiden Sätzen haben wir das Spielgeschehen dominiert und danach die Zügel etwas schleifen lassen. Glücklicherweise haben wir wieder rechtzeitig die Kurve gekriegt.“

Vor 3.000 Zuschauern in der bestens gefüllten Tübinger Paul-Horn-Arena konnte Rottenburg den Gästen vom Bodensee zunächst nur zu Beginn des ersten Satzes Paroli bieten. Zu groß war die Übermacht des Deutschen Meisters, der durchgängig seine Stammformation mit Lukas Tichacek im Zuspiel, Georg Grozer auf der Diagonalen, Marcus Böhme und Joao José in der Mitte, Andras Geiger und Idi im Außenangriff sowie Nikola Rosic auf der Liberoposition aufbot und sich insbesondere in Aufschlag und Block überlegen zeigte.

Zur Freude ihrer Fans aber dachten die Gastgeber keinesfalls daran, aufzugeben. Während sich die Häfler ihrer Sache schon sicher schienen, kämpfte Rottenburg verbissen um jeden Ball und wurde im dritten Durchgang dafür belohnt. Beständig lief Friedrichshafen hier einem Rückstand von bis zu drei Punkten hinterher. Bis zum 19:20, als Adrian Gontariu auf das Feld kam und mit zwei Servicewinnern für eine 21:20- Führung und damit die Wende sorgte. „Mit seinen Aufschlägen hat Adi den Satz und damit das Spiel gewonnen“, lobte Moculescu.

Bester Akteur aber war einmal mehr Georg Grozer. Der Nationalspieler war mit 22 Zählern der mit großem Abstand erfolgreichste Punktesammler und konnte noch dazu eine exzellente Angriffsquote von 71 Prozent vorweisen. Nur geringfügig standen dem 25-Jährigen die beiden Außenangreifer Geiger (64 Prozent) und Idi (70 Prozent) nach. Und auch Kapitän José war mit neun von zehn erfolgreichen Angriffen (90
Prozent) so gut wie nicht in den Griff zu bekommen.

„Heute kann man niemanden hervorheben“, sagte Moculescu. „Alle haben ihre Sache sehr gut erledigt.“ Glücklich zeigte sich auch Tichacek.
„Wir haben als Team gespielt und als Team gewonnen“, sagte der Tscheche. „Das war heute unsere große Stärke.“ Auf den Punkt brachte es Grozer. „3:0 gewonnen – damit können wir zufrieden sein“, sagte er.
„Wir haben die Sache so erledigt wie wir sie erledigen mussten.“

EnBW TV Rottenburg
Aufschlag 4 Punkte, Annahme 63% (46% perfekt), Angriff 30 Punkte (45%), Block 3 Punkte Mehlberg 8, Neumeister 1, Steinke 2, Pompe 9, Filo 5, Schneider 5, Belizer L, Ranner 7, nicht eingesetzt: Cipowitz, Klass, Kaczmarek, Scherbakoff

VfB Friedrichshafen
Aufschlag 7 Punkte, Annahme 70% (48% perfekt), Angriff 39 Punkte (71%), Block 7 Punkte Geiger 7, Fromm, Tichacek, Rosic L, Grozer 22, Böhme 3, José 12, Gontariu 1, Bauer, Idi 8, nicht eingesetzt: Kampa, Steuerwald

Von Conny Kurth

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Jan 29 2010

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Welz: „Dieses Spiel lasse ich mir nicht entgehen“

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Er kennt beide Seiten: Thomas Welz spielte erst fünf Jahre lang für den EnBW TV Rottenburg und hatte dann seine Karriere eigentlich schon beendet, als er in dieser Saison beim VfB Friedrichshafen sein Comeback erlebte. Im Interview spricht der Zuspieler über die Zeit am Bodensee und das schwäbische Duell zwischen Friedrichshafen und Rottenburg am Samstag (30. Januar, 20 Uhr) in Tübingen

Seit Ihrer Verabschiedung in Friedrichshafen sind gut sechs Wochen vergangenen. Wie haben Sie die Zeit beim VfB in Erinnerung behalten?
Ich habe die Zeit in vollen Zügen genossen. Das war eine gute und auch spannende Erfahrung, die ich auf keinen Fall missen möchte. Ich habe noch einmal für meinen Heimatverein gespielt und das sogar in der Champions League. Damit hat sich ein Kreis geschlossen.

Gab es ein besonderes Erlebnis, dass Sie nicht vergessen werden?
Ein spezielles Erlebnis gab es da nicht. Dieses Heimatgefühl war das, was vielleicht das Besondere an den Wochen beim VfB war. Insgesamt ist mir alles sehr positiv in Erinnerung. Ich wurde von Anfang an sehr freundlich aufgenommen, sofort integriert und dann noch sehr nett verabschiedet. Das war für mich eine runde Sache.

Wie haben Sie die vergangenen Wochen – jetzt wieder ohne Sport – verbracht?
Ich habe in meinem Studium viel nachgeholt, was ich verpasst hatte.
Insgesamt bin ich wieder voll in mein Studentenleben eingetaucht.

Haben Sie beobachtet, wie sich Ihre Teamkollegen geschlagen haben?
Natürlich. Das Aus im Pokal ist sehr ärgerlich. Dafür aber schlägt sich die Mannschaft in Bundesliga und vor allem der Champions League umso besser. Ich gehe davon aus, dass das seine sehr erfolgreiche Saison für den VfB wird.

Am Samstag (30. Januar) trifft Friedrichshafen auf den EnBW TV Rottenburg und damit auf das Team, für das Sie bis zur vergangenen Saison gespielt haben. Für wen schlägt da Ihr Herz?
Das sehe ich indifferent. Einerseits ist da Friedrichshafen und damit das Team, für das ich in dieser Saison ja schon gespielt habe.
Andererseits aber verbindet mich mit Rottenburg natürlich auch noch sehr viel. Realistisch betrachtet ist Friedrichshafen der große Favorit. Der VfB ist Tabellenführer und hat das Hinspiel ganz klar gewonnen. Ich bin gespannt, wie sich die Rottenburger dieses Mal schlagen.

Werden Sie selbst in Tübingen in der Halle sein?
Na klar. Dieses Spiel lasse ich mir nicht entgehen.

Worauf müssen sich Friedrichshafen und Rottenburg bei dem Duell gefasst machen?
Die Halle wird rappelvoll und die Stimmung großartig sein. Aber das ist der VfB ja schon aus Tübingen und von vielen anderen Spielen gewohnt, so dass ich nicht davon ausgehe, dass sich die Mannschaft davon aus dem Konzept bringen lässt. Für Friedrichshafen kommt es darauf an, zum eigenen Spiel zu finden und das durchzuziehen. Das Gleiche gilt für die Rottenburger, die allerdings von den Zuschauern noch ordentlich Rückenwind bekommen können.

Zur Person: Thomas Welz
Fünf Wochen lang trug Thomas Welz in dieser Saison das Trikot des VfB Friedrichshafen. Als Vertreter des verletzten Zuspielers Lukas Kampa zählte er bei drei Bundesliga-, einem DVV-Pokal- und zwei Champions- League-Spielen im VfB-Aufgebot. Das Engagement des gebürtigen Häflers allerdings war von vornherein als Intermezzo geplant. Seit seiner Verabschiedung am 16. Dezember widmet sich der 25-Jährige wieder voll seinem Pädagogikstudium.

VonConny Kurth

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Jan 25 2010

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FV Ravensburg gewinnt den EnBW Oberschwaben Cup

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Der FV Ravensburg hat den EnBW-Oberschwaben-Hallencup in der Bodenseesporthalle in Friedrichshafen gewonnen. Im Finale setzte sich die Turmstaedter gegen Gastgeber VfB Friedrichshafen durch. Damit gewann der FVR neben 1000 Euro ein Freundschaftsspiel für das AH-Team gegen die Traditionself des der VfB Stuttgart. Das Frauenturnier entschied Regionalligist SV Eintracht Seekirch. Bereits in der vorrunde schieden einige Teams aus von denen man mehr erwartete wie der SV Oberzell, SC Pfullendorf F-Team oder auch die SG Baienfurt. In der Zwischenrunde waren die meisten Spiele hart umkämpft, es war deutlich sichtbar, dass die Leistungsunterschiede nun nicht mehr so groß waren. Auch wenn sich letztlich die hoeherklassigen Teams durchsetzten, waren es doch die Kleinen, die für viel Spannung und eine herrliche Atmosphäre in der gut besuchten Halle sorgten. Vor allem der SV Uttenweiler mit seinen Fans war eine große Bereicherung – auch spielerisch. Nach einem 2 :2 gegen Eschach war der Bezirksligist nah dran an der ganz großen Sensation, führte gegen Pfullendorf 1 :0 und 2 :1 , musste sich aber mit einem Remis zufrieden geben. Ähnlich erfrischend war der Auftritt des TSV Eschach. Denkbar knapp verlor er gegen den Regionalligisten (0 :1) und haderte mit einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung. Letztlich wurden die Underdogs punkt- und torgleich Dritter in der Gruppe, Biberach folgte Pfullendorf durch einen 2 :1- Erfolg über Uttenweiler ins Halbfinale. In der anderen Gruppe besiegte der VfB Friedrichshafen die U 23 in einer engen Partie mit 3 :2. Der Bezirksligist blieb in der Zwischenrunde ohne Punktgewinn und schied aus. Landesligist Bad Schussenried trotzte dem FV Ravensburg ein 2 :2 ab, das deutliche 0 :3 gegen den VfB brachten aber früh die Vorentscheidung zugunsten der Verbandsligisten. Im entscheidenden Spiel um den Gruppensieg gab es das einzige torlose Spiel, das dem Gastgeber zu Platz eins reichte. Nach zwei Tagen Budenzauber trafen also die Favoriten im Halbfinale aufeinandertrafen. Der SC Pfullendorf als Regionalligist wurde wohl noch immer von den meisten als erster Anwärter auf den Turniersieg gehandelt. Dass der FV Ravensburg 3 :2 gewann, schien viele zu überraschen. Der VfB Friedrichshafen setzte sich gegen Biberach mit 2 :0 durch, sodass sich die Zuschauer auf den „Klassiker“ freuen durften. Zuvor besiegte der FV Biberach Pfullendorf mit 4 :3 und sicherte sich als Dritter 750 Euro Preisgeld. Im Endspiel leitete ein Ballverlust von Oliver Senkbeil die Ravensburger Führung durch Tobias Scheifler ein. Derselbe Spieler erhöhte nach einer schönen Einzelleistung auf 2 :0. Der VfB drängte zwar auf den Anschlusstreffer, aber erst kurz vor dem Ende sorgte Denis Nikic sehenswert per Hacke für den Endstand. Am Samstag hatte sich beim Frauenturnier Favorit Seekirch durchgesetzt. Der Regionalligist besiegte im Finale Oberligist Unterzeil/Reichenhofen deutlich mit 4 :1 Beste Torschützin war Monika Portele (TSB Ravensburg) mit zehn Treffern. Die „ Starting Five“, bestehend aus den zu den besten Spielern des Turniers gewählten Spielerinnen, bildeten Esra Demirel im Tor, Mirjam Steck, Verena Bader (alle Seekirch), Johanna Porst (Salem) und Karin Rasch-Boos (Tettnang). Bei den Männern sicherte sich der Pfullendorfer Spetim Muzliukaj die Torjägerkrone. Daneben wurde er mit Viktor Hasenkampf (Biberach), Jan Rieger (Ravensburg), Ralf Heimgärtner (VfB Friedrichshafen) und Torwart Dominik Buss (VfB) in die Mannschaft des Turniers gewählt.

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Jan 21 2010

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Champions League: Innsbruck wartet im Achtelfinale

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Österreichs Meister Hypo Tirol Innsbruck heißt der Gegner des VfB Friedrichshafen im Achtelfinale der CEV Indesit Champions League. Das Hinspiel findet voraussichtlich am 10. Februar in Friedrichshafen, das Rückspiel am 17. Februar in Innsbruck statt. Gewinnt der VfB, trifft er im Viertelfinale auf den Sieger des Duells Ach Volley Bled
(Slowenien) gegen Lube Banca Marche Macerata (Italien)

Reisetechnisch dürfen sich die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen über ein glückliches Los für das Achtelfinale der CEV Indesit Champions League freuen. Wie die Auslosung am Donnerstagnachmittag beim Europäischen Volleyballverband CEV in Luxemburg ergab, trifft der deutsche Meister auf den österreichischen Meister Hypo Tirol Innsbruck. Das Hinspiel findet voraussichtlich am 10. Februar zu Hause in der ZF Arena Friedrichshafen, das Rückspiel inklusive möglichem Golden Set eine Woche später am 17. Februar in Innsbruck statt.

„Es hätte sicherlich unangenehmere Lose geben können“, sagte VfB- Trainer Stelian Moculescu. „Die Gefahr ist, Innsbruck als einfachen Gegner einzuschätzen. Dem ist nicht so. In dieser Runde gibt es keine schlechten Mannschaften mehr.“ Über die kurze Reise ins nur 220 Kilometer von Friedrichshafen entfernte Innsbruck freute sich der Coach sichtlich. „Das ist wirklich angenehm. Drei Stunden im Bus und du bist da.“

Sportlich erwartet die Häfler eine interessante Aufgabe. Innsbruck nämlich ist nicht nur der amtierende österreichische Champion, sondern hat bereits drei Meistertitel (2005, 2006, 2009), vier Pokalerfolge (2004, 2005, 2006, 2008) sowie den MEVZA-Gesamtsieg 2009 auf dem Konto. Den nach eigenen Angaben größten Erfolg der Vereinsgeschichte feierten die Tiroler in dieser Saison mit dem erstmaligen Einzug in die zweite Runde der CEV Indesit Champions League.

„Innsbruck spielt eine ähnliche Rolle wie wir“, sagt Moculescu. „Der Klub hat schon über Jahre Champions League gespielt, ist aber im Vergleich zu den großen Vereinen auch aus finanziellen Gründen immer der Underdog.“ Leistungsträger sind der Slowake Gabriel Chocholak und der sprunggewaltige Brasilaner Leonardo Nascimento dos Santos.

Setzt sich Friedrichshafen im Achtelfinale gegen Innsbruck durch, ist der Gegner im Viertelfinale am 4. und 10. März der Sieger des Duells Ach Volley Bled (Slowenien) gegen Lube Banca Marche Macerata (Italien). Das Final Four findet am 10. und 11. April in Lodz (Polen) statt. Ausrichter und damit direkt für die Endrunde qualifiziert ist Polens Meister PGE Skra Belchatow.

Die Achtelfinalspiele im Überblick
TRENTINO Betclic (ITA) – Knack Randstad ROESELARE (BEL)
CSKA SOFIA (BUL) – Asseco Resovia RZESZOW (POL)
VfB FRIEDRICHSHAFEN – Hypo Tirol INNSBRUCK (AUT)
ACH Volley BLED (SLO) – Lube Banca Marche MACERATA (ITA)
Dinamo MOSKAU (RUS) – Panathinaikos ATHEN (GRE)
Olympiacos PIRÄUS (GRE) – Zenit KAZAN (RUS)

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Jan 21 2010

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Wertvolle Lehrstunde- Niederlage zum Abschluss

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Niederlage im letzten Vorrundenspiel der CEV Indesit Champions League für den VfB Friedrichshafen: Gegen Italiens Meister CoprAtlantide Piacenza verloren die Häfler 0:3 (15:25, 18:25, 22:25). Auswirkungen hatte dies keine. Friedrichshafen stand schon vorher als Gruppenerster und Teilnehmer am Achtelfinale fest

Als um etwa 19.20 Uhr der Angriff von Joao Paulo Pereira Bravo zuerst an die Arme von Lukas Bauer und Adrian Gontariu und dann ins Aus prallte, war nicht nur der dritte Satz im letzten Vorrundenspiel in der CEV Indesit Champions League gegen CoprAtlantide Piacenza (Italien), sondern auch eine Art Lehrstunde beendet. Diese endete für den VfB Friedrichshafen zwar schmerzlich mit 0:3 (15:25, 18:25, 22:25) – das aber war nur halb so schlimm.

Denn unabhängig vom Ausgang der Partie gegen den italienischen Champion stand der deutsche Meister nicht nur bereits als einer von zwölf Teilnehmern am Achtelfinale, sondern auch als Erster der Gruppe E fest. Die Häfler konnten sich damit den Luxus erlauben, einerseits die nach 13 Spielen in den vergangenen sieben Wochen stark beanspruchten Stammkräfte zu schonen und andererseits die jungen Wilden Spielerfahrungen sammeln zu lassen.

Im Zuspiel schickte VfB-Trainer Stelian Moculescu Lukas Kampa für Lukas Tichacek, im Außenangriff Christian Fromm für Idi, in der Mitte Lukas Bauer für Joao José, auf der Diagonalen Adrian Gontariu für Georg Grozer sowie auf der Liberoposition Markus Steuerwald für Nikola Rosic in die Partie. „Das ist eine schöne Situation, wenn du die Jungen ohne Folgen in so eine Begegnung schicken kannst“, so der Coach. „Solche Spiele sind wertvoll. Da siehst du, wo du stehst und die Stärken und Schwächen liegen.“

Die Stärke, das war gegen Piacenza vor allem das Angriffsspiel. Eine Quote von 54 Prozent hatte Gontariu, sogar 62 Prozent Youngster Fromm vorzuweisen. Die Schwächen dagegen lagen im Duell der beiden Landesmeister in der Annahme sowie dem eigenen Aufschlag. Neun Asse servierten die Italiener, nur drei dagegen Friedrichshafen. „Piacenza hat sehr druckvoll aufgeschlagen“, so Moculescu. „Das hat heute den größten Unterschied gemacht.“

Gegen die routinierten Stars aus Italien dachten die Häfler zu keiner Sekunde daran, sich in die Niederlage zu ergeben. Immer wieder kämpften sie sich heran und durften als Achtungserfolg für sich verbuchen, dass der Gastgeber in Bestbesetzung durchspielte. „Es war eine Ehre für mich, gegen Piacenza zu spielen. Da standen so viele berühmte Gesichter auf der anderen Seite“, sagte Gontariu. „Wir wollten ihnen das Leben so schwer wie möglich machen und haben uns ganz gut geschlagen.“

Eher durchwachsen fiel das Fazit von Bauer aus. „Ich habe mich gefreut, zu spielen. Auch wenn wir hinten lagen, haben wir nicht aufgegeben“, sagte der 20-Jährige und hatte noch ein paar tröstende Worte für die 35 mitgereisten Häfler Fans parat. „Auch wenn uns die Niederlage nicht weh tut, tut es mir für unsere Fans sehr leid. Dass sie nach Piacenza gekommen sind, war sensationell. Sie hätten sicherlich mehr verdient gehabt.“

Auf welchen Kontrahenten Friedrichshafen im Achtelfinale am 10. und 17. Februar (plus/minus ein Tag) trifft, entscheidet sich am Donnerstag (21. Januar). An diesem Tag findet ab 15 Uhr im Sitz des Europäischen Volleyballverbandes CEV in Luxemburg die Auslosung zur zweiten Runde der Champions League statt. Einen Wunschgegner gibt es im VfB-Lager nicht. „Wir können ja sowieso keinen Einfluss nehmen“, so Moculescu. „Die Mannschaften, die jetzt noch dabei sind, sind alle stark.“

Statistik

CoprAtlantide Piacenza
Aufschlag 9 Punkte, Annahme 50% (28% perfekt), Angriff 35 Punkte (56%), Block 9 Punkte Meoni 1, Zlatanov 17, Rak 9, Bravo 7, Rinaldi L, Marshall 11, Oivanen 6, Sequeira, Grassano, nicht eingesetzt: Boninfante, Urnaut

VfB Friedrichshafen
Aufschlag 3 Punkte, Annahme 52% (22% perfekt), Angriff 30 Punkte (51%), Block 2 Punkte Geiger 4, Fromm 9, Rosic, Kampa 1, Steuerwald L, Böhme 4, Gontariu 13, Bauer 4, Idi, nicht eingesetzt: Tichacek, Grozer, José

Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
30.01.2010 (20.00 Uhr) Bundesliga EnBW TV Rottenburg – VfB Friedrichshafen
03.02.2010 (20.00 Uhr) Bundesliga VfB Friedrichshafen – Wuppertal Titans
06.02.2010 (19.00 Uhr) Bundesliga SCC Berlin – VfB Friedrichshafen

von Conny Kurth

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Jan 19 2010

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Eine komfortable Situation für den VfB Friedrichshafen

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Letztes Vorrundenspiel in der CEV Indesit Champions League für den VfB
Friedrichshafen: Am Mittwoch (20. Januar, 18 Uhr) trifft der deutsche Meister auf den italienischen Meister CoprAtlantide Piacenza.
Unabhängig vom Ausgang der Partie ist den Häflern der erste Platz in der Vorrundengruppe E nicht mehr zu nehmen

So entspannt wie dieses Mal dürften die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen schon lange keine Reise zu einem Auswärtsspiel mehr angetreten haben. Wenn sie am Mittwoch (20. Januar, 18 Uhr) das letzte Vorrundenspiel in der CEV Indesit Champions League gegen CoprAtlantide Piacenza (Italien) bestreiten, ist ihnen der erste Platz im Pool E – gleichbedeutend mit der souveränen Qualifikation für das Achtelfinale – nicht mehr zu nehmen.

„Diese komfortable Situation erleben wir zum ersten Mal“, sagt VfB- Trainer Stelian Moculescu. „Die Jungs haben sich das redlich verdient.“ Dementsprechend locker und gelöst ist die Stimmung vor dem Duell gegen den italienischen Meister, der in der Champions League als Vierter feststeht und damit nicht mehr die nächste Runde erreichen kann. „Das ist ein Spiel, das nervenschonend ist“, sagt der Häfler Coach. „Nach dem Stress der letzten Wochen ist das wirklich angenehm.“

Das allerdings heißt nicht, dass den VfB-Stars das Ergebnis egal wäre.
Nur zu gerne würden sie Piacenza nach dem glatten Dreisatz-Sieg im Hinspiel in Friedrichshafen eine weitere Niederlage – noch dazu auf italienischem Parkett – zufügen. „Wir wollen unbedingt gewinnen“, sagt Georg Grozer. „Keiner soll sagen, dass uns dieses Spiel nicht interessiert. Wir wollen uns gut präsentieren und beweisen, dass wir auch auswärts gegen Piacenza gewinnen können.“

Der Diagonalangreifer ist höchst motiviert, hat er doch gute Chancen, gleich in mehreren Kategorien der Champions-League-Statistiken ganz vorne zu landen. Bei den besten Punktesammlern liegt Grozer mit sechs Zählern Rückstand ebenso auf Platz zwei wie bei den besten Angreifern und besten Aufschlagspielern, wo er vier beziehungsweise einen Punkt weniger als die Spitzenreiter vorweisen kann.

Ob der Nationalspieler allerdings im Palabanca von Piacenza zur Startformation gehören wird, ist noch nicht entschieden. Gut möglich, dass Moculescu am Mittwoch den Akteuren längere Einsatzzeiten gewährt, die bislang weniger zum Zuge kamen. Auf der Diagonalen könnten somit Adrian Gontariu, im Zuspiel Lukas Kampa, in der Mitte Lukas Bauer und im Außenangriff Christian Fromm ihr Können unter Beweis stellen. „Sie sollen Champions-League-Luft schnuppern“, so Moculescu. „In Piacenza ist das etwas Besonderes. Dort spielt man nicht so oft.“

Bereits einen Tag nach dem letzten Vorrundenspiel richten sich die Blicke im VfB-Lager in Richtung Luxemburg. In den Räumlichkeiten des Europäischen Volleyballverbandes CEV findet am Donnerstag (21. Januar) ab 15 Uhr die Auslosung für das Achtelfinale statt. Laut Reglement muss diese so vorgenommen werden, dass Teams der gleichen Vorrunde nicht aufeinander treffen sowie nicht drei Mannschaften einer Nation das Final Four erreichen können. Voraussichtlich wird dem Gruppenersten VfB ein Zweiter oder der beste Dritte zugelost. „Man muss es nehmen wie es kommt“, sagt Moculescu. „Wenn ich einen Wunsch äußern könnte, dann höchstens, dass wir nicht nach Russland müssen.“

Public Viewing
Es ist schon eine schöne Tradition: Auch zum letzten Vorrundenspiel in der CEV Indesit Champions League 2009/2010 lädt der VfB Friedrichshafen zum Public Viewing in das Foyer der ZF Arena ein. Auf einer Großbildleinwand kann die Partie gegen CoprAtlantide Piacenza zusammen mit vielen anderen Fans verfolgt werden. Die ZF Arena öffnet um 17.30 Uhr, Spielbeginn ist um 18 Uhr.

Live-Übertragung auf LAOLA1.tv
Wie alle Spiele des VfB Friedrichshafen in der CEV Indesit Champions League ist auch die Partie gegen CoprAtlantide Piacenza am Mittwoch (20. Januar) ab 18 Uhr live und kostenlos im Internet auf LAOLA1.tv (www.laola1.tv) übertragen. Kommentator ist Volleyballexperte Dirk Berscheidt.
von Conny Kurth

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Jan 19 2010

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am Wochenende steigt der EnBW Oberschwaben Cup in Friedrichshafen

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An diesem Wochenende dem 23/24.01.2010  findet in Friedrichshafen die 22 Auflage des Oberschwaben Cups statt. Auf die Mannschaften die sich in den vier Landkreisen Sigmaringen, Ravensburg Biberach und Bodenseekreis für den diesjährigen, erstmals von dern EnBW gesponserten, Oberschwaben Cup qualifizeren konnten, warten attraktive  Preise. Wie ein Spiel gegen den VfB Stuttgart oder ein Mannschaftsausflug zum DFB-Pokal Finale der Damen in Frankfurt. Die Mannschaften die mindestens Verbandsliga spielen wurden gesetzt.

Hier ein Überblick über das Teilnehmerfeld

Herren
SV Oberzell, SC Pfullendorf F Team, SV Bermatingen, TSV Eschach, FV Bad Schussenried, FV Ravensburg, SV Uttenweiler, FC Ostrach, SV Aichstetten, FC Dostluk Friedrichshafen, VfB Friedrichshafen, 1.SG Baienfurt, FV Biberach, FC Friedrichshafen, SV Vogt, SC Pfullendorf 1, FV Olympia Laupheim, VfB Friedrichshafen U23, TSV Rot / Rot, SV Denkingen

Frauen
Eintracht Seekirch, FV Rot Weiss Salem, TSB Ravensburg, TSV Tettnang, SV Unterzeil/Reichenhofen, SV Burgrieden

Ausgerichtet wird das Turnier im diesen Jahr vom VfB Friedrichshafen in der Bodensee Sporthalle. Spielbeginn ist am Samstag und Sonntag jeweils um 10.00 Uhr.

Der Spielplan zum downloaden

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Jan 14 2010

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Friedrichshafen jubelt – VfB in Runde zwei

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Der VfB Friedrichshafen steht vorzeitig im Achtelfinale der CEV Indesit Champions League 2009/2010. Vor 4.000 Zuschauern in der ausverkauften ZF Arena besiegten die Häfler Griechenlands Vizemeister Panathinaikos Athen mit 3:0 (25:20, 25:19, 25:15). Bester Punktesammler der Partie war Georg Grozer mit 16 Zählern

Erst Copra Piacenza (Italien), dann Jastrzebski Wegiel (Polen) und jetzt auch Panathinaikos Athen (Griechenland): Für die Gegner des VfB Friedrichshafen in der CEV Indesit Champions League 2009/2010 bleibt die ZF Arena eine uneinnehmbare Festung. Am fünften und vorletzten Vorrundenspieltag fegten die Häfler den griechischen Vizemeister Athen mit 3:0 (25:20, 25:19, 25:15) aus der Halle und schafften damit vorzeitig den Sprung in die nächste Runde. Dank des exzellenten Satzverhältnisses von 14:4 sind sie zudem vom ersten Gruppenplatz nicht mehr zu verdrängen.

„Wir wussten, dass wir mit einem Sieg eine Runde weiter kommen konnten“, sagte VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Kompliment an die Jungs, wie sie das gemacht haben. Sie haben eine sehr, sehr gute Vorstellung abgeliefert.“ Diese zog die 4.000 Zuschauer in der erstmals in dieser Saison ausverkauften ZF Arena zunächst in ihren Bann und versetzte sie schließlich in Begeisterung.

Denn nur zu Beginn bis maximal Mitte aller drei Sätze zeigte sich Athen, die ohne Diagonalangreifer Libermann Agamez und damit nur mit elf Spielern antraten, mit den ebenso konzentriert wie couragiert auftretenden Gastgebern auf Augenhöhe. Beispielsweise im ersten
Durchgang: Bis zum 15:15 könnte sich kein Team um mehr als zwei Punkte absetzen. Durch zwei erfolgreiche Angriffe über Marcus Böhme und Joao José, einen Blockpunkt durch Andras Geiger sowie einen Angriffsfehler durch Agamez-Ersatz Efstathios Ntonas aber setzte sich der VfB bis auf
19:15 ab und gab diese Führung nicht mehr her.

Nach vorne getrieben von der phantastischen Kulisse waren die Häfler danach nicht mehr aufzuhalten. Basierend auf einer stabilen Annahme – Nikola Rosic mit einer Quote von 75 Prozent, Andras Geiger sogar mit 100 Prozent – brannten sie ein waren Angriffsfeuerwerk ab. Vor allem Georg Grozer und Idi ließen sich nicht stoppen. Auf Angriffswerte von 70 beziehungsweise sogar 79 Prozent kamen die beiden VfB-Stars.

„Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht“, urteilte auch VfB-Kapitän Joao José. „Ich habe nicht damit gerechnet, dass wir so locker
gewinnen.“ Ein besonderes Lob des Portugiesen ging an die Zuschauer:
„Ihnen müssen wir sehr danken. Es war toll. Dieser Sieg ist auch ihr Vedienst.“ Überaus glücklich, den Einzug in die zweite Runde geschafft zu haben, zeigte sich Grozer. „Ich bin total happy“, freute er sich.
„Nach den beiden Niederlagen sind wir wieder aufgewacht.“

Während Friedrichshafen den ersten Platz im Pool E sicher hat und damit im Achtelfinale am 10. und 17. Februar voraussichtlich auf einen der Gruppenzweiten trifft, muss Athen noch um den Einzug in die zweite Runde bangen. In der kommenden Woche müssen die Griechen im Heimspiel gegen Jastrzebski Wegiel (Polen) einen Satz gewinnen, um den zweiten Rang zu zementieren und nicht wie in der vergangenen Saison aus der Champions League auszuscheiden.

Statistik

VfB Friedrichshafen
Aufschlag 6 Punkte, Annahme 74% (33% perfekt), Angriff 42 Punkte (68%), Block 4 Punkte Geiger 5, Tichacek 6, Rosic L, Grozer 16, Böhme 4, José 9, Gontariu, Idi 12, nicht eingesetzt; Fromm, Kampa, Steuerwald, Bauer

Panathinaikos Athen
Aufschlag 1 Punkte, Annahme 47% (27% perfekt), Angriff 27 Punkte (42%), Block 2 Punkte Christofidelis 6, Ntonas 11, Minoudis, Zagumny, Pasarras, Samica 9, Smaragdis 9, Pantaleon, Lappas 2, Papadimitriou, nicht eingesetzt:
Chatziantoniou

Von Conny Kurth

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Jan 14 2010

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Champions League: Friedrichshafen vorzeitig in Runde zwei

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Der VfB Friedrichshafen steht vorzeitig im Achtelfinale der CEV Indesit Champions League 2009/2010. Vor 4.000 Zuschauern in der ausverkauften ZF Arena besiegten die Häfler Griechenlands Vizemeister Panathinaikos Athen in 69 Spielminuten mit 3:0 (25:20, 25:19, 25:15).
Bester Punktesammler der Partie war Friedrichshafens Georg Grozer mit
16 Zählern.

„Wir wussten, dass wir mit einem Sieg eine Runde weiter kommen konnten“, sagte VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Kompliment an die Jungs, wie sie das gemacht haben. Sie haben eine sehr, sehr gute Vorstellung abgeliefert.“ Überaus glücklich, den Einzug in die zweite Runde geschafft zu haben, zeigte sich Grozer. „Ich bin total happy“, freute er sich. „Ich habe nicht damit gerechnet, dass wir so deutlich gewinnen können.“

Mit vier Siegen und nur einer Niederlage sowie einem Satzverhältnis von 14:4 ist Friedrichshafen bereits einen Spieltag vor Abschluss der Gruppenphase nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen. Damit wartet auf den amtierenden Deutschen Meister und einzigen deutschen Vertreter in der Champions League im Achtelfinale voraussichtlich einer der Gruppenzweiten. Die Auslosung findet in der kommenden Woche in Luxemburg statt.

Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
16.01.2010 (19.30 Uhr) Bundesliga: VfB Friedrichshafen – evivo Düren
20.01.2010 (20.30 Uhr) Champions League:  Copra Piacenza (ITA) – VfB Friedrichshafen
30.01.2010 (20.00 Uhr) Bundesliga: EnBW TV Rottenburg – VfB Friedrichshafen

von Conny Kurth

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Jan 11 2010

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Zwei Sätze noch bis zur nächsten Runde

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Drittes Heimspiel in der CEV Indesit Champions League 2009/2010 für den VfB Friedrichshafen: Am Mittwoch (13. Januar, 20 Uhr) empfängt der zehnfache deutsche Meister und Pokalsieger den 18-fachen griechischen Meister und fünffachen griechischen Pokalsieger Panathinaikos Athen (Griechenland) in der ZF Arena

Das Ziel ist greifbar nahe: Nur zwei Sätze fehlen den Volleyballern vom VfB Friedrichshafen noch zum Glück. Entscheiden die Häfler im fünften Vorrundenspiel der CEV Indesit Champions League am Mittwoch (13. Januar, 20 Uhr) gegen Panathinaikos Athen (Griechenland) zwei Abschnitte zu ihren Gunsten, ist ihnen der Einzug ins Achtelfinale nicht mehr zu nehmen. Auch Niederlagen gegen den griechischen Vizemeister und eine Woche später gegen den italienischen Meister Copra Piacenza hätten dann keine Auswirkungen mehr.

Davon allerdings will Trainer Stelian Moculescu nichts wissen. „Wer nur Sätze gewinnen will, kommt erfahrungsgemäß aus so einer Sache nicht gut raus“, sagt er. Dementsprechend wird im VfB-Lager zum Angriff geblasen. „Wir gehen am Mittwoch ins Spiel und versuchen, zu gewinnen. Aber wir wissen auch, dass das sehr, sehr schwierig wird.“

Um sich auf diese Aufgabe vorzubereiten, könnten sich die Häfler der Videoaufnahmen aus dem Hinspiel in Athen bedienen. Dieses nämlich ging nach tadelloser Vorstellung glatt in drei Sätzen an Friedrichshafen.
Zum ersten Mal überhaupt gewann der VfB damit in der griechischen Hauptstadt. „Dieser Sieg war sehr schön, aber man darf ihn nicht überbewerten“, sagt Moculescu. „Wir haben fast fehlerfrei gespielt. So ein Spiel und Ergebnis sind nicht ohne Weiteres zu wiederholen.“

Von bislang sieben Duellen gingen zwar vier an Athen und nur drei an Friedrichshafen. Die Heimbilanz allerdings spricht für die Schwaben.
Am 9. Februar 2005 gewannen sie 3:1 und am 10. Januar 2007 mit 3:0.
Nur ein Mal, im dritten Vorrundenspiel der vergangenen Saison am 11.
Dezember 2008, zogen sie in der ZF Arena gegen Panathinaikos mit 2:3 den Kürzeren.

Damals und heute einer der Leistungsträger beim 18-fachen griechischen Meister und fünffachen griechischen Pokalsieger: der sprunggewaltige
2,08 Meter lange Diagonalangreifer Liberman Agamez aus Kolumbien.
„Athletisch ist das die gleiche Liga wie Georg Grozer“, so Moculescu.
„Da bleibt kein Auge trocken.“ Zu ihm gesellt sich der Franzose Guillaume Samica, der mit schnellen Angriffen und einem ebenso variablen wie effektiven Aufschlagspiel zu glänzen weiß. In Szene gesetzt werden die beiden Angreifer durch Zuspieler Pawel Zagumny, der im September mit der polnischen Auswahl EM-Gold gewann und als einer der Besten seiner Zunft gilt. „Diese Mannschaft ist schon eine Klasse für sich“, sagt der Coach. „Über die Qualität gibt es keine Zweifel.“

Um dennoch dagegen zu bestehen, ist Druck mit dem eigenen Service nötig. Damit soll das schnelle Spiel über die Netzmitte unterbunden und zugleich das Spiel über die Außenpositionen erzwungen werden.
Zudem aber sind eine stabile Annahme und geschickte Aktionen in Block und Feldverteidigung notwendig. „Das alles müssen wir besser machen als zuletzt“, so Moculescu. „Der Aufschlag aber, der wird entscheidend sein.“

Gelingt Friedrichshafen ein Sieg über Panathinaikos Athen, ist dem Deutschen Meister die Teilnahme an der zweiten Runde nicht mehr zu nehmen. Gewinnt der VfB mit 3:0 oder 3:1, ist sogar Platz eins in der Vorrundengruppe E sicher. Damit wiederum wäre im Achtelfinale am 10.
und 17. Februar voraussichtlich einer der sechs Gruppenzweiten der Gegner.

Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
16.01.2010 (19.30 Uhr)                  Bundesliga
VfB Friedrichshafen – evivo Düren
20.01.2010 (20.30 Uhr)                  Champions League    Copra
Piacenza (ITA) – VfB Friedrichshafen
30.01.2010 (20.00 Uhr)                  Bundesliga
EnBW TV Rottenburg – VfB Friedrichshafen

von Conny Kurth

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