Feb 08 2010

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Deutsch-österreichisches Gipfeltreffen

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Achtelfinale in der CEV Indesit Champions League: Am Mittwoch (10.
Februar, 20 Uhr) empfängt der VfB Friedrichshafen den österreichischen Meister Hypo Tirol Innsbruck. Im Hinspiel wollen sich die Häfler eine möglichst gute Ausgangsposition für das Rückspiel eine Woche später verschaffen

Im Wintersport sind die Duelle legendär. Im Fußball erst recht. Wenn Deutschland auf Österreich trifft, schlagen die Emotionen hoch. Das war 1978 im erinnerungswürdigen WM-Spiel in Cordoba (Argentinien) so, das die Deutschen mit 2:3 verloren. Und das soll auch am Mittwoch (10.
Februar, 20 Uhr) so sein, wenn der VfB Friedrichshafen im Achtelfinal- Hinspiel der CEV Indesit Champions League Hypo Tirol Innsbruck zum deutsch-österreichischen Gipfeltreffen empfängt.

„Der Kleine will dem Großen doch immer eins auswischen“, sagt VfB- Trainer Stelian Moculescu. Und das ist nicht nur auf die regionale Rivalität bezogen. Denn zum ersten Mal in dieser Saison nimmt Friedrichshafen in der Champions League nicht die Außenseiterrolle ein. „Vom Papier sind wir Favorit“, sagt der Coach und ergänzt. „Wie das ist, kennen wir ja aus der Bundesliga schon sehr gut.“

Zwölf Mal nahm der VfB seit 1998/99 an der Champions League teil und qualifizierte sich immer mindestens für die zweite Runde. In den vergangenen drei Spielzeiten erreichte der zehnfache Deutsche Meister und Pokalsieger immer das Viertelfinale oder mit dem Sieg 2007 sogar noch mehr. Für Innsbruck wiederum ist es die vierte Teilnahme am Wettbewerb der besten europäischen Teams. Zum ersten Mal allerdings gelang dem dreifachen österreichischen Meister und vierfachen österreichischen Pokalsieger der Sprung in die zweite Runde.

„Vielleicht ist das nicht der schwierigste Gegner. Aber es ist nicht so leicht wie alle denken“, sagt VfB-Kapitän Joao José. „Da gibt es nicht die ganz großen Namen, dafür aber ein wirklich gutes Team.“ Und ein erfolgreiches dazu. Erst eine Niederlage musste Innsbruck in der mitteleuropäischen Volleyballliga MEVZA hinnehmen. In dieser treten die besten Teams Österreichs, der Slowakei, Sloweniens, Kroatiens und Ungarns gegeneinander an und steigen erst in der finalen Phase ihrer nationalen Wettbewerbe ein. „Wir sind gut beraten, aufzupassen“, sagt Moculescu. „Innsbruck ist ein Klub, der nach oben will.“

Vor allem den sprunggewaltigen brasilianischen Außenangreifer Leonardo dos Santos und den slowakischen Diagonalangreifer Gabriel Chocholak gilt es, in den Griff zu bekommen. „Innsbruck spielt vielleicht nicht ganz so schnell wie wir“, sagt Moculescu. „Wenn Chocholak aber einen guten Tag erwischt, ist das nicht lustig.“ Anstatt sich zu viel mit dem Gegner zu beschäftigen will der Häfler Meistermacher den Fokus sowieso lieber auf das eigene Spiel lenken. Das heißt: einerseits druckvoll aufschlagen und energisch im Block zupacken, andererseits schnell und variabel aus einer stabilen Annahme heraus angreifen.

Am Mittwoch gilt es für die Häfler, sich eine möglichst gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 17. Februar in Innsbruck zu verschaffen. Steht es nach beiden Begegnungen nach Siegen und Sätzen unentschieden, fällt die Entscheidung um den Einzug ins Viertelfinale im Anschluss an das Rückspiel im sogenannten Golden Set. „Wir wollen den ersten Schritt machen“, sagt Moculescu. „Dafür müssen wir unser Niveau spielen. Das ist das Wichtigste.“

Achtelfinale live im Internet, zeitversetzt im SWR Wie alle Vorrundenspiele werden auch das Hin- und Rückspiel im Achtelfinale der CEV Indesit Champions League live und kostenlos im Internet auf Laola 1 TV (www.laola1.tv) übertragen. Eine Zusammenfassung des Heimspiels wird zudem zeitversetzt am 11. Februar von 0.50 bis 1.50 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt.

Von Conny Kurth

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Feb 07 2010

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Ein Donnerwetter bringt den Sieg

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Die Festung ist eingenommen – der VfB Friedrichshafen hat seinen ersten Sieg in der Berliner Max-Schmeling-Halle gefeiert. Mit 3:2 (25:19, 25:21, 20:25, 19:25, 15:7) besiegten die Häfler den SCC Berlin, hätten dabei aber fast den schon sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand gegeben

Welche Worte Stelian Moculescu fand, wurde nicht bekannt. Aber es müssen die richtigen gewesen sein. Als dem VfB Friedrichshafen am Samstagabend im Bundesligaduell gegen den SCC Berlin der Sieg aus den Händen zu gleiten drohte, beorderte der Häfler Coach seinen Mannen noch einmal in die Kabine. Nach dem vierten Satz war das, und nachdem der VfB nach einer 2:0-Satzführung den 2:2-Ausgleich hatte hinnehmen müssen.

„Er hat mit uns geschimpft wie ein Vater mit seinem Sohn, wenn der etwas angestellt hat“, kleidete Kapitän Joao José die Ansprache in nette Worte und fügte verklausuliert hinzu: „Er ist sehr deutlich geworden.“ Nationalspieler Marcus Böhme fand: „Er hat uns ordentlich den Kopf gewaschen. Das war bitternötig. Denn sonst hätten wir ja so weitergemacht wie im vierten Satz.“

Mit der Standpauke rüttelte Moculescu sein Ensemble wieder wach und führte es zurück auf die Siegerstraße. Denn auch, wenn die Häfler nach ihrem Kabinengang mit gällenden Pfeifen und Buhrufen zurück auf dem Spielfeld begrüßt wurden, präsentierten sie sich entschlossener denn je und gewannen verdient 3:2 (25:19, 25:21, 20:25, 19:25, 15:7). Damit feierte Friedrichshafen nicht nur den 16. Sieg im 16. Bundesligaspiel der Saison 2009/2010, sondern zugleich den ersten Sieg in der zuvor für den VfB uneinnehmbaren Berliner Max-Schmeling-Halle.

„Da haben wir uns nicht mit Ruhm bekleckert. Wir hätten deutlicher gewinnen müssen“, sagte Moculescu. „Wenn man eine Mannschaft unterschätzt, geht das eben nicht. Die ersten zwei Sätze waren ja auch nicht so klar, wie sie vom Ergebnis her aussahen.“ José bilanzierte:
„Wir sind gut gestartet, aber haben uns dann einschläfern lassen bis wir in die Gefahrenzone gekommen sind. Stelians Worte waren hart, aber absolut notwendig.“

Eine makellose Bilanz in der Schmeling-Halle hat dank des Erfolges VfB- Mittelblocker Böhme vorzuweisen. In der vergangenen Saison gewann er zwei Mal mit dem SCC, jetzt war er auch mit seinem neuen Klub siegreich. Nicht nur ob des Sieges wird Böhme die Partie noch länger in Erinnerung behalten. Im fünften Satz nämlich wurde vor allem der Ex- Berliner bei seinen Aktionen von einem Pfeifkonzert begleitet. „Dass das passieren würde, hätte ich wirklich nicht gedacht“, sagte er.
„Aber was soll´s. Der Sieg ist das, was zählt.“

Erst am frühen Sonntagmorgen kamen die Häfler nach dem erfolgreichen Sturm auf die Schmeling-Halle wieder in Friedrichshafen an. Zum Ausschlafen blieb danach Zeit, nicht aber zum Durchatmen. Bereits am Nachmittag stand wieder Krafttraining auf dem Programm, schließlich wartet am Mittwoch (10. Februar) gegen Hypo Tirol Innsbruck
(Österreich) mit dem Achtelfinal-Hinspiel in der CEV Indesit Champions League die nächste Aufgabe. „Gegen Innsbruck müssen wir eine gewaltige Schippe drauflegen“, so Moculescu. „Sonst ist das Thema Champions League ganz schnell beendet.“

Statistik

SCC Berlin
Aufschlag 3 Punkte, Annahme 54% (24% perfekt), Angriff 40 Punkte (47%), Block 9 Punkte Fuchs 3, Gaydarski, Spirovski 12, Skach, Holschen 2, van de Loo, Smedins 7, Galandi 4, Schwarz, Krystof L 1, Hidalgo 23, nicht
eingesetzt: Zachrich

VfB Friedrichshafen
Aufschlag 10 Punkte, Annahme 66% (32% perfekt), Angriff 55 Punkte (52%), Block 15 Punkte Geiger 8, Fromm 2, Tichacek 4, Rosic L, Kampa 1, Grozer 23, Böhme 14, José 18, Gontariu 2, Bauer, Idi 8, nicht eingesetzt: Steuerwald

von Conny Kurth

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Feb 05 2010

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Sturm auf die Berliner Festung

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Ein Klassiker der Volleyball-Bundesliga steht auf dem Programm: Am Samstag (6. Februar, 19 Uhr) gastiert der VfB Friedrichshafen beim SCC Berlin. Zum ersten Mal wollen die Häfler dabei den Sieg aus der Max- Schmeling-Halle entführen. „Ich gehe“, sagt Nationalspieler Marcus Böhme, „zuversichtlich an die Sache ran“.

Dreiviertel acht morgens an der ZF Arena Friedrichshafen. Ein blauer Flitzer nach dem nächsten fährt vor dem Domizil der Volleyballer vom VfB Friedrichshafen vor. Mehr oder weniger verschlafen entsteigen die lange Kerle ihren Fahrzeugen und klettern in den komfortablen Reisebus. Eine lange Fahrt liegt vor ihnen. Mindestens neun Stunden und 750 Kilometer sind es bis in die deutsche Hauptstadt, wo am Samstag (6. Februar, 19 Uhr) das Bundesliga-Duell gegen den SCC Berlin auf dem Programm steht.

Das Ziel der Reise ist klar: Die Häfler wollen die Berliner Festung stürmen und zum ersten Mal den Sieg aus der Max-Schmeling-Halle mit nach Hause nehmen. „Wir fahren da hin und wollen gewinnen“, sagt VfB- Trainer Stelian Moculescu klipp und klar. „Wir wollen die Schmeling- Halle endlich einnehmen.“

Zwei Mal schon standen sich die beiden Kontrahenten im Berliner Schmuckkästchen gegenüber. Zwei Mal verlor Friedrichshafen – zuerst am 1. Februar 2009 während der Normalrunde vor der Bundesliga- Rekordkulisse von 7.700 Zuschauern mit 1:3, dann am 18. April 2009 im zweiten Halbfinalspiel der Play-offs sogar glatt mit 0:3. „Das war eine andere Saison und eine andere Mannschaft“, sagt VfB-Kapitän Joao José. „Das lässt sich schwer vergleichen. Am Samstag ist ein neues Spiel mit neuen Voraussetzungen.“

Einer, der der Partie mit besonderer Spannung entgegen blickt, ist Marcus Böhme. Der 61-fache deutsche Nationalspieler stand bei den ersten beiden Vergleichen noch im Aufgebot Berlins, schmettert und blockt aber nun für den Meister vom Bodensee. „Ich kam ja noch nicht in den Genuss, als Gast in der Schmeling-Halle spielen zu dürfen. Wenn man dann noch auf sein altes Team trifft und die ganzen bekannten Gesichter drum herum, dann ist das natürlich etwas Spezielles“, sagt er. „Ich will gar nicht daran denken, dass der VfB dort noch nie gewinnen konnte. Ich gehe zuversichtlich an die Sache heran.“

Zuversicht allerdings herrscht auch im Berliner Lager. Schließlich musste der SCC im Jahr 2010 erst eine Niederlage einstecken und steht im europäischen Challenge Cup kurz vor dem Einzug ins Viertelfinale.
Im Achtelfinal-Hinspiel bezwang das Team von Trainer Andrej Urnaut den serbischen Klub Ribnica Kraljevo und benötigt damit im Rückspiel nur noch einen gewonnenen Satz, um die Runde der besten Acht zu erreichen.
„Das war eine starke Kollektivleistung, auf die wir aufbauen können und müssen“, sagt SCC-Kapitän Jaroslav Skach und gibt sich vor der Partie gegen den VfB kämpferisch. „Natürlich ist Friedrichshafen mit dieser Mannschaft in jedem Ligaspiel der Favorit. Doch wir werden dagegen halten.“

Dabei setzen der Tscheche und seine Team auch auf die Unterstützung ihrer Anhänger. Zwischen 3.500 und 4.500 Zuschauer werden erwartet.
„Die heimischen Fans sind für eine Mannschaft immer extrem wichtig und hier hat der SCC schon einen enormen Rückhalt, gegen den man sich als Gegner zusätzlich durchsetzen muss“, sagt Böhme und fügt hinzu. „Aber was soll´s. Wie es ist, zusätzlich gegen viele Zuschauer zu spielen, wissen wir ja schon. Das ist für uns normal.“

Übertragung auf spobox.tv
Seltene Ehre für den VfB Friedrichshafen: Wenn die Häfler am Samstag (6. Februar, 19 Uhr) gegen den SCC Berlin antreten, sind sie zum zweiten Mal in dieser Saison beim Internetsender spobox.tv zu sehen.
Auf www.spobox.tv kann die Partie live und kostenlos verfolgt werden.
Kommentator ist Frank Winkler.

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Feb 04 2010

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Kurz und schmerzlos zu Sieg Nummer 15

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15. Sieg im 15. Bundesligaspiel für den VfB Friedrichshafen: Souverän
mit 3:0 (25:15, 27:25, 25:18) gewann der Spitzenreiter das Duell gegen
den Tabellenletzten Wuppertal Titans. Dabei schickte VfB-Trainer
Stelian Moculescu zunächst seine Stammformation auf das Feld, tauschte
diese aber peu à peu gegen die Jungen Wilden aus

Mit einem breiten Grinsen verließ Stelian Moculescu das Spielfeld der
ZF Arena. „Auf dieses Spiel haben wir die ganze Saison hintrainiert“,
sagte der Trainer des VfB Friedrichshafen, um dann und mit mehr Ernst
hinzuzufügen: „Was soll man zu so einem Spiel sagen. Es ist so wie es
ist. Dass man da kein Feuerwerk der Emotionen erlebt, ist normal. Die
Jungs haben die Aufgabe mit der nötigen Ernsthaftigkeit erledigt.
Damit bin ich zufrieden.“

Kurz und schmerzlos fertigten die Häfler den Tabellenletzten Wuppertal
Titans ab und blieben damit auch im 15. Bundesligaspiel 2009/2010 ohne
Niederlage. In nur 71 Spielminuten war das 3:0 (25:15, 27:25, 25:18)
über die mit nur acht Akteuren inklusive Spielertrainer Gergely
Chowanski und kurz vor Spielbeginn angereisten Gäste aus dem
Bergischen Land besiegelt.

Vor 1.500 Zuschauern in der ZF Arena schickte Moculescu zwar seine
Stammformation mit Lukas Tichacek im Zuspiel, Georg Grozer auf der
Diagonalen, Marcus Böhme und Joao José in der Mitte, Andras Geiger und
Idi im Außenangriff sowie Nikola Rosic auf der Liberoposition in die
Partie, gewährte dann aber allen Spielern Einsatzzeiten. Im ersten
Satz kamen zunächst Adrian Gontariu für Grozer und Christian Fromm für
Idi auf das Feld. Im zweiten Durchgang folgten Markus Steuerwald für
Geiger, Lukas Bauer für Joao José und Lukas Kampa für Tichacek.

Nach souverän gewonnenem ersten Abschnitt geriet das VfB-Ensemble nur
in Satz zwei kurzzeitig ins Wanken, entschied diesen dann allerdings
mit der dritten Möglichkeit für sich. Durchgang drei war wiederum eine
klare Angelegenheit. „Der zweite Satz bringt viel Entschädigung“,
sagte Chowanski. „Für uns ist es wie ein kleiner Sieg, dass Stelu
seine erste Sechs zurückgewechselt hat.“

Im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Auftritt seiner Jungen Wilden
zeigte sich Moculescu. „Alle haben gespielt und ihre Sache gut
gemacht“, fand der Coach. Klar, dass sich auch die eingewechselten
Akteure über ihre Spielanteile freuten. „Es tat gut zu spielen und hat
Spaß gemacht“, sagte Kampa. „Ich bin durchaus mit mir zufrieden. Es
ist gut zu sehen, dass wir auch gewinnen, wenn ich auf dem Feld stehen
und Regie führen darf.“ Fromm, für den es am Mittwoch nicht nur gegen
Wuppertal, sondern auch seinen besten Freund Merten Krüger ging, sah
seinen Einsatz als Motivation für die Zukunft. „Ich versuche immer,
mit besonderem Einsatz zu spielen“, sagte er. „Für mich ist das
Ansporn, um besser zu werden.“

Dank des 15. Sieges im 15. Bundesligaspiel führt Friedrichshafen das
Klassement auch weiterhin ungeschlagen und mit vier Punkten Vorsprung
vor dem Zweiten Generali Haching an. Bereits am Samstag (6. Februar)
und damit in nur drei Tagen folgt die nächste Aufgabe. Im Duell gegen
den SCC Berlin soll an diesem Tag zum ersten Mal ein Sieg in der
Berliner Max-Schmeling-Halle her. „Wir wollen“, so Moculescu, „diese
Festung jetzt endlich einnehmen“.

Statistik

VfB Friedrichshafen
Aufschlag 7 Punkte, Annahme 64% (33% perfekt), Angriff 36 Punkte
(62%), Block 9 Punkte
Geiger 6, Fromm 7, Tichacek 1, Rosic L 1, Kampa 2, Grozer 7,
Steuerwald 1, Böhme 7, José 2, Gontariu 10, Bauer 4, Idi 4

Wuppertal Titans
Aufschlag 2 Punkte, Annahme 50% (22% perfekt), Angriff 27 Punkte
(43%), Block 2 Punkte
Güßgen 4, Krüger 1, Mester 8, Späth 6, Stuhlmann L, Enneking 2, Munk
10, nicht eingesetzt: Chowanski

Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
06.02.2010 (19.00 Uhr)Bundesliga SCC Berlin – VfB Friedrichshafen
10.02.2010 (20.00 Uhr) Champions League VfB Friedrichshafen – Hypo Tirol Innsbruck (AUT)
13.02.2010 (19.30 Uhr) Bundesliga VfB Friedrichshafen – TV Bühl


Vom Conny Kurth

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Feb 02 2010

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Spitzenreiter gegen Schlusslicht

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Erster gegen Letzter: Spitzenreiter VfB Friedrichshafen empfängt am Mittwoch (3. Februar, 20 Uhr) in der ZF Arena Schlusslicht Wuppertal Titans zum Duell. Die Gäste aus dem Bergischen Land allerdings haben derzeit nicht nur die Rote Laterne der Volleyball-Bundesliga inne, sondern kämpfen auch mit einem hartnäckigen Magen-Darm-Virus

Wann genau Christian Fromm Merten Krüger das erste Mal über den Weg lief, weiß er nicht mehr genau. Drei oder vier Jahre muss es her sein, dass die beiden Volleyballer ihre ersten Schritte beim VC Olympia Berlin unternahmen – und Freunde wurden. „Merten ist nicht nur ein Freund. Er ist mein bester Freund“, sagt Fromm. „Leider sehen wir uns jetzt nur noch selten. Deshalb freue ich mich auf Mittwoch.“

Am Mittwoch (3. Februar, 20 Uhr) treffen Fromm und Krüger in der ZF Arena aufeinander. Dieses Mal allerdings stehen die beiden Freunde auf unterschiedlichen Seiten – denn Fromm schmettert für den VfB Friedrichshafen während Krüger als Zuspieler im Team der Wuppertal Titans steht. „Es wäre eine schöne Sache, wenn wir beide auf dem Feld stehen und gegeneinander spielen können“, sagt Fromm und erklärt.
„Während des Spiels wäre unsere Freundschaft außen vor. Denn da will ich gewinnen. Egal, wer auf der anderen Seite steht.“

Ein hartnäckiger Magen-Darm-Virus allerdings könnte das Wiedersehen der beiden Youngster noch kurzfristig verhindern. Dieser kursiert seit dem Wochenende im Team der Wuppertaler und hat mittlerweile alle Akteure außer Gefecht gesetzt. „Im Moment liegen alle flach“, sagt Lars Dinglinger, Sportdirektor der Wuppertal Titans. „Seit dem Spiel am Samstag gegen Bühl haben wir nicht mehr trainiert. Ich bin froh, wenn wir am Mittwoch sieben einsatzfähige Spieler zusammen bekommen.“

Die Probleme der Titans, die im Pokal-Viertelfinale am VfB scheiterten und derzeit mit drei Siegen und zwölf Niederlagen nur auf dem letzten Platz des Bundesliga-Klassements rangieren, ficht im Häfler Lager niemand an. „Das Wichtigste ist, dass wir uns auf unsere eigenen Stärken konzentrieren. „Wir müssen gut aufschlagen und einen guten Sideout spielen“, sagt Mittelblocker Lukas Bauer. „Was wir selbst machen, ist am Mittwoch entscheidend. Der Gegner ist zweitrangig.“

Das proklamiert auch VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Es hängt“, sagt er, „ausschließlich von uns ab, wie das Spiel verläuft und ausgeht“.
Dem Häfler Meistermacher ist noch gut die Partie am 9. Januar gegen den Vorletzten Moerser SC in Erinnerung, als Friedrichshafen bereits mit 0:2 Sätzen zurücklag, dann aber noch mit 3:2 gewann. „Wir sollten gewarnt sein“, sagt er. „Gegner wie Moers oder Wuppertal, die ganz hinten stehen und sich wehren müssen, um aus dem Keller herauszukommen, sind gefährlich.“

von Conny Kurth

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Jan 31 2010

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Vorherrschaft im Ländle untermauert

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Auch der zweite Teil des Schwabenderbys geht an den VfB Friedrichshafen. In 71 Spielminuten bezwang der Deutsche Meister den EnBW TV Rottenburg mit 3:0 (25:19, 25:20, 25:22). „3:0 gewonnen – damit können wir zufrieden sein“, sagte Georg Grozer, mit 22 Punkten erfolgreichster Akteur. „Wir haben die Sache so erledigt wie wir sie erledigen mussten.“

Der letzte Ball war Georg Grozer vorbehalten. Energisch schraubte sich der Diagonalangreifer vom VfB Friedrichshafen in die Höhe und donnerte den Ball mit voller Wucht diagonal ins Feld des EnBW TV Rottenburg.
Libero Willy Belizer versuchte, den Ball zu kontrollieren – aber vergeblich. Satz und Sieg für den VfB Friedrichshafen, der damit den zweiten Teil des Schwabenderbys in der Volleyball-Bundesliga mit 3:0 (25:19, 25:20, 25:22) gewann und nicht nur seiner Favoritenstellung gerecht wurde, sondern auch eindrucksvoll seine Vorherrschaft im Ländle untermauerte.

„Wir haben nicht nur klar gewonnen, sondern auch noch wirklich gut gespielt“, freute sich VfB-Trainer Stelian Moculescu. „In den ersten beiden Sätzen haben wir das Spielgeschehen dominiert und danach die Zügel etwas schleifen lassen. Glücklicherweise haben wir wieder rechtzeitig die Kurve gekriegt.“

Vor 3.000 Zuschauern in der bestens gefüllten Tübinger Paul-Horn-Arena konnte Rottenburg den Gästen vom Bodensee zunächst nur zu Beginn des ersten Satzes Paroli bieten. Zu groß war die Übermacht des Deutschen Meisters, der durchgängig seine Stammformation mit Lukas Tichacek im Zuspiel, Georg Grozer auf der Diagonalen, Marcus Böhme und Joao José in der Mitte, Andras Geiger und Idi im Außenangriff sowie Nikola Rosic auf der Liberoposition aufbot und sich insbesondere in Aufschlag und Block überlegen zeigte.

Zur Freude ihrer Fans aber dachten die Gastgeber keinesfalls daran, aufzugeben. Während sich die Häfler ihrer Sache schon sicher schienen, kämpfte Rottenburg verbissen um jeden Ball und wurde im dritten Durchgang dafür belohnt. Beständig lief Friedrichshafen hier einem Rückstand von bis zu drei Punkten hinterher. Bis zum 19:20, als Adrian Gontariu auf das Feld kam und mit zwei Servicewinnern für eine 21:20- Führung und damit die Wende sorgte. „Mit seinen Aufschlägen hat Adi den Satz und damit das Spiel gewonnen“, lobte Moculescu.

Bester Akteur aber war einmal mehr Georg Grozer. Der Nationalspieler war mit 22 Zählern der mit großem Abstand erfolgreichste Punktesammler und konnte noch dazu eine exzellente Angriffsquote von 71 Prozent vorweisen. Nur geringfügig standen dem 25-Jährigen die beiden Außenangreifer Geiger (64 Prozent) und Idi (70 Prozent) nach. Und auch Kapitän José war mit neun von zehn erfolgreichen Angriffen (90
Prozent) so gut wie nicht in den Griff zu bekommen.

„Heute kann man niemanden hervorheben“, sagte Moculescu. „Alle haben ihre Sache sehr gut erledigt.“ Glücklich zeigte sich auch Tichacek.
„Wir haben als Team gespielt und als Team gewonnen“, sagte der Tscheche. „Das war heute unsere große Stärke.“ Auf den Punkt brachte es Grozer. „3:0 gewonnen – damit können wir zufrieden sein“, sagte er.
„Wir haben die Sache so erledigt wie wir sie erledigen mussten.“

EnBW TV Rottenburg
Aufschlag 4 Punkte, Annahme 63% (46% perfekt), Angriff 30 Punkte (45%), Block 3 Punkte Mehlberg 8, Neumeister 1, Steinke 2, Pompe 9, Filo 5, Schneider 5, Belizer L, Ranner 7, nicht eingesetzt: Cipowitz, Klass, Kaczmarek, Scherbakoff

VfB Friedrichshafen
Aufschlag 7 Punkte, Annahme 70% (48% perfekt), Angriff 39 Punkte (71%), Block 7 Punkte Geiger 7, Fromm, Tichacek, Rosic L, Grozer 22, Böhme 3, José 12, Gontariu 1, Bauer, Idi 8, nicht eingesetzt: Kampa, Steuerwald

Von Conny Kurth

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Jan 29 2010

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Welz: „Dieses Spiel lasse ich mir nicht entgehen“

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Er kennt beide Seiten: Thomas Welz spielte erst fünf Jahre lang für den EnBW TV Rottenburg und hatte dann seine Karriere eigentlich schon beendet, als er in dieser Saison beim VfB Friedrichshafen sein Comeback erlebte. Im Interview spricht der Zuspieler über die Zeit am Bodensee und das schwäbische Duell zwischen Friedrichshafen und Rottenburg am Samstag (30. Januar, 20 Uhr) in Tübingen

Seit Ihrer Verabschiedung in Friedrichshafen sind gut sechs Wochen vergangenen. Wie haben Sie die Zeit beim VfB in Erinnerung behalten?
Ich habe die Zeit in vollen Zügen genossen. Das war eine gute und auch spannende Erfahrung, die ich auf keinen Fall missen möchte. Ich habe noch einmal für meinen Heimatverein gespielt und das sogar in der Champions League. Damit hat sich ein Kreis geschlossen.

Gab es ein besonderes Erlebnis, dass Sie nicht vergessen werden?
Ein spezielles Erlebnis gab es da nicht. Dieses Heimatgefühl war das, was vielleicht das Besondere an den Wochen beim VfB war. Insgesamt ist mir alles sehr positiv in Erinnerung. Ich wurde von Anfang an sehr freundlich aufgenommen, sofort integriert und dann noch sehr nett verabschiedet. Das war für mich eine runde Sache.

Wie haben Sie die vergangenen Wochen – jetzt wieder ohne Sport – verbracht?
Ich habe in meinem Studium viel nachgeholt, was ich verpasst hatte.
Insgesamt bin ich wieder voll in mein Studentenleben eingetaucht.

Haben Sie beobachtet, wie sich Ihre Teamkollegen geschlagen haben?
Natürlich. Das Aus im Pokal ist sehr ärgerlich. Dafür aber schlägt sich die Mannschaft in Bundesliga und vor allem der Champions League umso besser. Ich gehe davon aus, dass das seine sehr erfolgreiche Saison für den VfB wird.

Am Samstag (30. Januar) trifft Friedrichshafen auf den EnBW TV Rottenburg und damit auf das Team, für das Sie bis zur vergangenen Saison gespielt haben. Für wen schlägt da Ihr Herz?
Das sehe ich indifferent. Einerseits ist da Friedrichshafen und damit das Team, für das ich in dieser Saison ja schon gespielt habe.
Andererseits aber verbindet mich mit Rottenburg natürlich auch noch sehr viel. Realistisch betrachtet ist Friedrichshafen der große Favorit. Der VfB ist Tabellenführer und hat das Hinspiel ganz klar gewonnen. Ich bin gespannt, wie sich die Rottenburger dieses Mal schlagen.

Werden Sie selbst in Tübingen in der Halle sein?
Na klar. Dieses Spiel lasse ich mir nicht entgehen.

Worauf müssen sich Friedrichshafen und Rottenburg bei dem Duell gefasst machen?
Die Halle wird rappelvoll und die Stimmung großartig sein. Aber das ist der VfB ja schon aus Tübingen und von vielen anderen Spielen gewohnt, so dass ich nicht davon ausgehe, dass sich die Mannschaft davon aus dem Konzept bringen lässt. Für Friedrichshafen kommt es darauf an, zum eigenen Spiel zu finden und das durchzuziehen. Das Gleiche gilt für die Rottenburger, die allerdings von den Zuschauern noch ordentlich Rückenwind bekommen können.

Zur Person: Thomas Welz
Fünf Wochen lang trug Thomas Welz in dieser Saison das Trikot des VfB Friedrichshafen. Als Vertreter des verletzten Zuspielers Lukas Kampa zählte er bei drei Bundesliga-, einem DVV-Pokal- und zwei Champions- League-Spielen im VfB-Aufgebot. Das Engagement des gebürtigen Häflers allerdings war von vornherein als Intermezzo geplant. Seit seiner Verabschiedung am 16. Dezember widmet sich der 25-Jährige wieder voll seinem Pädagogikstudium.

VonConny Kurth

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Jan 25 2010

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FV Ravensburg gewinnt den EnBW Oberschwaben Cup

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Der FV Ravensburg hat den EnBW-Oberschwaben-Hallencup in der Bodenseesporthalle in Friedrichshafen gewonnen. Im Finale setzte sich die Turmstaedter gegen Gastgeber VfB Friedrichshafen durch. Damit gewann der FVR neben 1000 Euro ein Freundschaftsspiel für das AH-Team gegen die Traditionself des der VfB Stuttgart. Das Frauenturnier entschied Regionalligist SV Eintracht Seekirch. Bereits in der vorrunde schieden einige Teams aus von denen man mehr erwartete wie der SV Oberzell, SC Pfullendorf F-Team oder auch die SG Baienfurt. In der Zwischenrunde waren die meisten Spiele hart umkämpft, es war deutlich sichtbar, dass die Leistungsunterschiede nun nicht mehr so groß waren. Auch wenn sich letztlich die hoeherklassigen Teams durchsetzten, waren es doch die Kleinen, die für viel Spannung und eine herrliche Atmosphäre in der gut besuchten Halle sorgten. Vor allem der SV Uttenweiler mit seinen Fans war eine große Bereicherung – auch spielerisch. Nach einem 2 :2 gegen Eschach war der Bezirksligist nah dran an der ganz großen Sensation, führte gegen Pfullendorf 1 :0 und 2 :1 , musste sich aber mit einem Remis zufrieden geben. Ähnlich erfrischend war der Auftritt des TSV Eschach. Denkbar knapp verlor er gegen den Regionalligisten (0 :1) und haderte mit einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung. Letztlich wurden die Underdogs punkt- und torgleich Dritter in der Gruppe, Biberach folgte Pfullendorf durch einen 2 :1- Erfolg über Uttenweiler ins Halbfinale. In der anderen Gruppe besiegte der VfB Friedrichshafen die U 23 in einer engen Partie mit 3 :2. Der Bezirksligist blieb in der Zwischenrunde ohne Punktgewinn und schied aus. Landesligist Bad Schussenried trotzte dem FV Ravensburg ein 2 :2 ab, das deutliche 0 :3 gegen den VfB brachten aber früh die Vorentscheidung zugunsten der Verbandsligisten. Im entscheidenden Spiel um den Gruppensieg gab es das einzige torlose Spiel, das dem Gastgeber zu Platz eins reichte. Nach zwei Tagen Budenzauber trafen also die Favoriten im Halbfinale aufeinandertrafen. Der SC Pfullendorf als Regionalligist wurde wohl noch immer von den meisten als erster Anwärter auf den Turniersieg gehandelt. Dass der FV Ravensburg 3 :2 gewann, schien viele zu überraschen. Der VfB Friedrichshafen setzte sich gegen Biberach mit 2 :0 durch, sodass sich die Zuschauer auf den „Klassiker“ freuen durften. Zuvor besiegte der FV Biberach Pfullendorf mit 4 :3 und sicherte sich als Dritter 750 Euro Preisgeld. Im Endspiel leitete ein Ballverlust von Oliver Senkbeil die Ravensburger Führung durch Tobias Scheifler ein. Derselbe Spieler erhöhte nach einer schönen Einzelleistung auf 2 :0. Der VfB drängte zwar auf den Anschlusstreffer, aber erst kurz vor dem Ende sorgte Denis Nikic sehenswert per Hacke für den Endstand. Am Samstag hatte sich beim Frauenturnier Favorit Seekirch durchgesetzt. Der Regionalligist besiegte im Finale Oberligist Unterzeil/Reichenhofen deutlich mit 4 :1 Beste Torschützin war Monika Portele (TSB Ravensburg) mit zehn Treffern. Die „ Starting Five“, bestehend aus den zu den besten Spielern des Turniers gewählten Spielerinnen, bildeten Esra Demirel im Tor, Mirjam Steck, Verena Bader (alle Seekirch), Johanna Porst (Salem) und Karin Rasch-Boos (Tettnang). Bei den Männern sicherte sich der Pfullendorfer Spetim Muzliukaj die Torjägerkrone. Daneben wurde er mit Viktor Hasenkampf (Biberach), Jan Rieger (Ravensburg), Ralf Heimgärtner (VfB Friedrichshafen) und Torwart Dominik Buss (VfB) in die Mannschaft des Turniers gewählt.

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Jan 21 2010

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Champions League: Innsbruck wartet im Achtelfinale

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Österreichs Meister Hypo Tirol Innsbruck heißt der Gegner des VfB Friedrichshafen im Achtelfinale der CEV Indesit Champions League. Das Hinspiel findet voraussichtlich am 10. Februar in Friedrichshafen, das Rückspiel am 17. Februar in Innsbruck statt. Gewinnt der VfB, trifft er im Viertelfinale auf den Sieger des Duells Ach Volley Bled
(Slowenien) gegen Lube Banca Marche Macerata (Italien)

Reisetechnisch dürfen sich die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen über ein glückliches Los für das Achtelfinale der CEV Indesit Champions League freuen. Wie die Auslosung am Donnerstagnachmittag beim Europäischen Volleyballverband CEV in Luxemburg ergab, trifft der deutsche Meister auf den österreichischen Meister Hypo Tirol Innsbruck. Das Hinspiel findet voraussichtlich am 10. Februar zu Hause in der ZF Arena Friedrichshafen, das Rückspiel inklusive möglichem Golden Set eine Woche später am 17. Februar in Innsbruck statt.

„Es hätte sicherlich unangenehmere Lose geben können“, sagte VfB- Trainer Stelian Moculescu. „Die Gefahr ist, Innsbruck als einfachen Gegner einzuschätzen. Dem ist nicht so. In dieser Runde gibt es keine schlechten Mannschaften mehr.“ Über die kurze Reise ins nur 220 Kilometer von Friedrichshafen entfernte Innsbruck freute sich der Coach sichtlich. „Das ist wirklich angenehm. Drei Stunden im Bus und du bist da.“

Sportlich erwartet die Häfler eine interessante Aufgabe. Innsbruck nämlich ist nicht nur der amtierende österreichische Champion, sondern hat bereits drei Meistertitel (2005, 2006, 2009), vier Pokalerfolge (2004, 2005, 2006, 2008) sowie den MEVZA-Gesamtsieg 2009 auf dem Konto. Den nach eigenen Angaben größten Erfolg der Vereinsgeschichte feierten die Tiroler in dieser Saison mit dem erstmaligen Einzug in die zweite Runde der CEV Indesit Champions League.

„Innsbruck spielt eine ähnliche Rolle wie wir“, sagt Moculescu. „Der Klub hat schon über Jahre Champions League gespielt, ist aber im Vergleich zu den großen Vereinen auch aus finanziellen Gründen immer der Underdog.“ Leistungsträger sind der Slowake Gabriel Chocholak und der sprunggewaltige Brasilaner Leonardo Nascimento dos Santos.

Setzt sich Friedrichshafen im Achtelfinale gegen Innsbruck durch, ist der Gegner im Viertelfinale am 4. und 10. März der Sieger des Duells Ach Volley Bled (Slowenien) gegen Lube Banca Marche Macerata (Italien). Das Final Four findet am 10. und 11. April in Lodz (Polen) statt. Ausrichter und damit direkt für die Endrunde qualifiziert ist Polens Meister PGE Skra Belchatow.

Die Achtelfinalspiele im Überblick
TRENTINO Betclic (ITA) – Knack Randstad ROESELARE (BEL)
CSKA SOFIA (BUL) – Asseco Resovia RZESZOW (POL)
VfB FRIEDRICHSHAFEN – Hypo Tirol INNSBRUCK (AUT)
ACH Volley BLED (SLO) – Lube Banca Marche MACERATA (ITA)
Dinamo MOSKAU (RUS) – Panathinaikos ATHEN (GRE)
Olympiacos PIRÄUS (GRE) – Zenit KAZAN (RUS)

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Jan 21 2010

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buffy

Wertvolle Lehrstunde- Niederlage zum Abschluss

Abgelegt unter Volleyball

Niederlage im letzten Vorrundenspiel der CEV Indesit Champions League für den VfB Friedrichshafen: Gegen Italiens Meister CoprAtlantide Piacenza verloren die Häfler 0:3 (15:25, 18:25, 22:25). Auswirkungen hatte dies keine. Friedrichshafen stand schon vorher als Gruppenerster und Teilnehmer am Achtelfinale fest

Als um etwa 19.20 Uhr der Angriff von Joao Paulo Pereira Bravo zuerst an die Arme von Lukas Bauer und Adrian Gontariu und dann ins Aus prallte, war nicht nur der dritte Satz im letzten Vorrundenspiel in der CEV Indesit Champions League gegen CoprAtlantide Piacenza (Italien), sondern auch eine Art Lehrstunde beendet. Diese endete für den VfB Friedrichshafen zwar schmerzlich mit 0:3 (15:25, 18:25, 22:25) – das aber war nur halb so schlimm.

Denn unabhängig vom Ausgang der Partie gegen den italienischen Champion stand der deutsche Meister nicht nur bereits als einer von zwölf Teilnehmern am Achtelfinale, sondern auch als Erster der Gruppe E fest. Die Häfler konnten sich damit den Luxus erlauben, einerseits die nach 13 Spielen in den vergangenen sieben Wochen stark beanspruchten Stammkräfte zu schonen und andererseits die jungen Wilden Spielerfahrungen sammeln zu lassen.

Im Zuspiel schickte VfB-Trainer Stelian Moculescu Lukas Kampa für Lukas Tichacek, im Außenangriff Christian Fromm für Idi, in der Mitte Lukas Bauer für Joao José, auf der Diagonalen Adrian Gontariu für Georg Grozer sowie auf der Liberoposition Markus Steuerwald für Nikola Rosic in die Partie. „Das ist eine schöne Situation, wenn du die Jungen ohne Folgen in so eine Begegnung schicken kannst“, so der Coach. „Solche Spiele sind wertvoll. Da siehst du, wo du stehst und die Stärken und Schwächen liegen.“

Die Stärke, das war gegen Piacenza vor allem das Angriffsspiel. Eine Quote von 54 Prozent hatte Gontariu, sogar 62 Prozent Youngster Fromm vorzuweisen. Die Schwächen dagegen lagen im Duell der beiden Landesmeister in der Annahme sowie dem eigenen Aufschlag. Neun Asse servierten die Italiener, nur drei dagegen Friedrichshafen. „Piacenza hat sehr druckvoll aufgeschlagen“, so Moculescu. „Das hat heute den größten Unterschied gemacht.“

Gegen die routinierten Stars aus Italien dachten die Häfler zu keiner Sekunde daran, sich in die Niederlage zu ergeben. Immer wieder kämpften sie sich heran und durften als Achtungserfolg für sich verbuchen, dass der Gastgeber in Bestbesetzung durchspielte. „Es war eine Ehre für mich, gegen Piacenza zu spielen. Da standen so viele berühmte Gesichter auf der anderen Seite“, sagte Gontariu. „Wir wollten ihnen das Leben so schwer wie möglich machen und haben uns ganz gut geschlagen.“

Eher durchwachsen fiel das Fazit von Bauer aus. „Ich habe mich gefreut, zu spielen. Auch wenn wir hinten lagen, haben wir nicht aufgegeben“, sagte der 20-Jährige und hatte noch ein paar tröstende Worte für die 35 mitgereisten Häfler Fans parat. „Auch wenn uns die Niederlage nicht weh tut, tut es mir für unsere Fans sehr leid. Dass sie nach Piacenza gekommen sind, war sensationell. Sie hätten sicherlich mehr verdient gehabt.“

Auf welchen Kontrahenten Friedrichshafen im Achtelfinale am 10. und 17. Februar (plus/minus ein Tag) trifft, entscheidet sich am Donnerstag (21. Januar). An diesem Tag findet ab 15 Uhr im Sitz des Europäischen Volleyballverbandes CEV in Luxemburg die Auslosung zur zweiten Runde der Champions League statt. Einen Wunschgegner gibt es im VfB-Lager nicht. „Wir können ja sowieso keinen Einfluss nehmen“, so Moculescu. „Die Mannschaften, die jetzt noch dabei sind, sind alle stark.“

Statistik

CoprAtlantide Piacenza
Aufschlag 9 Punkte, Annahme 50% (28% perfekt), Angriff 35 Punkte (56%), Block 9 Punkte Meoni 1, Zlatanov 17, Rak 9, Bravo 7, Rinaldi L, Marshall 11, Oivanen 6, Sequeira, Grassano, nicht eingesetzt: Boninfante, Urnaut

VfB Friedrichshafen
Aufschlag 3 Punkte, Annahme 52% (22% perfekt), Angriff 30 Punkte (51%), Block 2 Punkte Geiger 4, Fromm 9, Rosic, Kampa 1, Steuerwald L, Böhme 4, Gontariu 13, Bauer 4, Idi, nicht eingesetzt: Tichacek, Grozer, José

Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
30.01.2010 (20.00 Uhr) Bundesliga EnBW TV Rottenburg – VfB Friedrichshafen
03.02.2010 (20.00 Uhr) Bundesliga VfB Friedrichshafen – Wuppertal Titans
06.02.2010 (19.00 Uhr) Bundesliga SCC Berlin – VfB Friedrichshafen

von Conny Kurth

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